Suppenbar an der Mittelstraße geplant

Ab August

Suppenbars liegen im Trend: Nach Dorstener Vorbild will David Spickermann, Küchenchef des Sterne-Restaurants "Goldener Anker" von Björn Freitag, auch in Schermbeck die "Löffelrevolte" ausrufen.

SCHERMBECK

, 27.04.2015, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach dem Vorbild der Dorstener Suppenbar "Zupa" plant David Spickermann, Küchen-Chef im Sterne-Restaurant "Goldener Anker", auch in Schermbeck ein Stehbistro mit vegetarischen und veganen Suppen-Variationen, Schnittchen und Smoothies.

Nach dem Vorbild der Dorstener Suppenbar "Zupa" plant David Spickermann, Küchen-Chef im Sterne-Restaurant "Goldener Anker", auch in Schermbeck ein Stehbistro mit vegetarischen und veganen Suppen-Variationen, Schnittchen und Smoothies.

In den Räumlichkeiten der ehemaligen Georg-Apotheke an der Mittelstraße, die sich Spickermann mit der Schermbecker Physiotherapeutin Kristina Flammer teilen will, sollen ab August täglich vier leckere Suppen, Schnittchen sowie Smoothies (Mixgetränke aus Obst und Milchprodukten) angeboten werden. „Vom Nährwert her sind die Smoothies wie ein Mittagessen“, sagt Spickermann, der vor zweieinhalb Wochen die Suppenbar „Zupa“ in Dorsten eröffnete. In der Mittagszeit stehen die Besucher dort oft Schlange. „Ich kann mich nicht beklagen“, sagt Spickermann, zum bisherigen Erfolg seines Angebots befragt.

Vegetarisch und vegan

Wie in der „Zupa“ sollen in Schermbeck vegetarische und vegane Suppen-Variationen angeboten werden – Fleischliebhaber können Mett- oder Bockwurst dazubestellen. Spickermann betreibt am Dorstener Segelflugplatz ein American-Diner namens „Airbase“, wo die Suppen nach Rezepten von Spickermann gekocht und dann zur „Zupa“ geliefert werden. Dasselbe plant er nun auch für Schermbeck. Und Gladbeck. Dort sei der Mietvertrag bereits unterschriftsreif, sagt Spickermann. In Gladbeck wird er die Suppenbar neben dem Goethe Café an der Goethestraße einquartieren. Und – im Gegensatz zu Dorsten – auch abends etwas zum Löffeln anbieten.

Alternative

Spickermann hofft, dass das Dorstener Konzept auch in Schermbeck funktioniert und er eine „kulinarische Mittags-Alternative“ schaffen kann. Bei der Inneneinrichtung soll die Dorstener Firma „Raumanzug“ die „Zupa“ kopieren, gleichwohl in Schermbeck statt 60 nur 40 Quadratmeter zur Verfügung stehen werden. „Es wird eher eine To-Go-Geschichte“, so Spickermann. Wer die Suppenkelle in Schermbecker schwingen wird, stehe noch nicht fest. Spickermann: „Dafür haben wir noch keine Mitarbeiter.“ 

Lesen Sie jetzt