Verträge für Glasfaserausbau unterschrieben

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Von einem „historischen Schritt“, sprach Bürgermeister Mike Rexforth, als er am Donnerstagmorgen im Rathaus den Vertrag für die künftige Breitbandversorgung Schermbecks per Glasfaser unterschrieb.

Schermbeck

, 19.11.2015, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verträge für Glasfaserausbau unterschrieben

Im Beisein des Wirtschaftsförderers Friedhelm Koch und des Regionalmanagers Ingo Teimann (hinten v.l.) unterzeichneten Landrat Dr. Ansgar Müller, Unternehmenssprecherin Gerda Johanna Meppelink und Bürgermeister Mike Rexforth (vorne v.l.) den Vertrag für die künftige Breitbandversorgung Schermbecks per Glasfaser.

Auch Landrat Dr. Ansgar Müller und Gerda Johanna Meppelink, Sprecherin der Unternehmensgruppe „Deutsche Glasfaser“ (= DG), unterzeichneten den Vertrag zum geplanten Ausbauprojekt und der Nutzung gemeindlicher Wege für die Verlegung der Glasfaserstränge. Als Regionalmanager der DG stellte Ingo Teimann das Projekt vor. Zwei Phasen sind geplant. Zunächst soll die Glasfaserversorgung für zwei innerörtliche Gebiete realisiert werden: die Siedlungskerne in Schermbeck und Altschermbeck inklusive der Neubaugebiete am Mühlenbach sowie das Gewerbegebiet Heetwinkel. Gelingt das Projekt dort, soll auch der Außenbereich Glasfaserversorgung erhalten. Ziel der ersten Phase ist, mit 40 Prozent der anschließbaren Haushalte Verträge abzuschließen.

Informationskampagne

Um das zu erreichen, wird eine Informationskampagne gestartet. Rexforth hat eine eigene Facebook-Seite für das Projekt eingerichtet. Mehrere Informationsveranstaltungen sind geplant. Außerdem soll gegenüber der Volksbank ein Service-Center eingerichtet werden, wo ein Ansprechpartner erreicht werden kann. Auch über die Vereine sollen die Chancen des Glasfasernetzes kommuniziert werden, an das jedes Haus kostenlos angeschlossen wird, wenn ein Nutzungsvertrag für Internet und Telefonie (34,90 Euro/Monat) abgeschlossen wird. Wer sich nachträglich dafür entscheidet, zahlt monatlich 46,90 Euro und 750 Euro für den Hausanschluss. Bei Bürgern, die noch vertraglich an andere Unternehmen gebunden sind, verzichtet die DG maximal ein Jahr lang auf die monatlichen Kosten. 

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