Volksbank-Anbau: Diskussion um Größe und Parkplätze

Volksbank

Auf grundsätzlich positive Resonanz stieß der geplante Anbau der Volksbank im Ortskern im Planungsausschuss. Doch einige Details erschienen diskussionswürdig.

Schermbeck

, 26.08.2020, 13:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
So soll der Anbau der Volksbank von der Apothekerstege aus betrachtet aussehen.

So soll der Anbau der Volksbank von der Apothekerstege aus betrachtet aussehen. © funke + funke

Für 4 Millionen Euro will die Volksbank Schermbeck die Hauptstelle an der Mittelstraße um einen Anbau erweitern, dessen Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Hintergrund ist der Plan, dass die rund 30 Mitarbeiter des Standorts an der Weseler Straße mit den anderen Kollegen an einem Ort arbeiten sollen.

Architektin Monika Heinrichs (funke + funke) stellte dem Ausschuss am Dienstag die Pläne vor. Die Gemeinde ist nicht Genehmigungsbehörde, sondern der Kreis Wesel, aber die Pläne der Volksbank weichen mit einem Flachdach von der Gestaltungssatzung ab.

„Prima gelungen“

Mit dem Flachdach hatten die Politiker kein Problem und erteilten das gemeindliche Einvernehmen bei zwei Enthaltungen der Grünen. Jürgen Trick (Grüne) bezeichnete den Entwurf als „prima gelungen“, allerdings von der Größe passe das Gebäude nicht so richtig in die Umgebung.

Klaus Roth (BfB) gestand, dass er Bauchschmerzen wegen der Parkplatzsituation habe. Bereits jetzt sei die Landwehr zugeparkt. Volksbankvorstand Norbert Scholtholt erinnerte an Pläne, den Parkplatz in der Wallgrabenzone zu erweitern. Man habe ein Konzept erstellen lassen, „das für den ganzen Wallgraben umgesetzt werden muss“. Darauf könne und wolle man nicht warten. Sieben Stellplätze will die Bank ablösen - also der Gemeinde Geld geben, damit diese Parkplätze an anderer Stelle errichtet.

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