Wegen Corona: Kiliangilde Schermbeck sagt Festwochenende ab

Coronavirus

Die Kiliangilde Schermbeck hat ihr Festwochenende (17. bis 19. September) abgesagt. Zwar lägen alle Genehmigungen vor, allerdings sei die Veranstaltung organisatorisch und wirtschaftlich nicht durchführbar.

Schermbeck

von Dorstener Zeitung

, 06.09.2021, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kiliangilde Schermbeck sagt ihr Festwochenende ab. Im Bild zu sehen: Dominik Woeste und Lenja Niesen (Mitte) sind das Königspaar der Kiliangilde Schermbeck von 1602 e.V. Während ihrer einjährigen Regentschaft wurden sie von den Thronpaaren Scotty La Rocca (USA)/Katrin Schulz (l.) und Lars Niesen/Lena Nowotny (r.) unterstützt.

Die Kiliangilde Schermbeck sagt ihr Festwochenende ab. Im Bild zu sehen: Dominik Woeste und Lenja Niesen (Mitte) sind das Königspaar der Kiliangilde Schermbeck von 1602 e.V. Während ihrer einjährigen Regentschaft wurden sie von den Thronpaaren Scotty La Rocca (USA)/Katrin Schulz (l.) und Lars Niesen/Lena Nowotny (r.) unterstützt. © Helmut Scheffler (A)

„Auf dem Bürgerball und dem Oktoberfest muss auch getanzt werden können, sonst gibt es keine Stimmung“, erklärt Schützenpräsident Ralf Daunheimer. Dies sei aber wegen der aktualisierten Corona-Verordnung nur dann möglich, wenn ungeimpfte Teilnehmer einen aktuellen PCR-Test vorlegen könnten.

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Dieser „kostet ein Vielfaches des Abendeintritts. Wenn zum Eintritt von 15 Euro noch 70 Euro für den Test draufkommen, dann ist da die Luft raus.“ Denn auch wenn die Impfquote in den letzten Wochen gestiegen sei, „viele unserer langjährigen Gäste haben noch nicht den vollen Impfschutz und sind dann zum PCR-Test verpflichtet. Die kommen dann erst gar nicht.“

Einige sind enttäuscht, einige haben Angst

Einen weiteren Effekt beobachtet Daunheimer: „Einige wollen gerne feiern und freuen sich. Die sind jetzt enttäuscht. Aber noch mehr haben uns abgesagt. Da ist die Angst vor Corona noch so groß, dass die nicht raus wollen.“

Das wirtschaftliche Risiko für das geplante Wochenende sei damit „einfach zu groß für den Verein geworden.“ Deshalb hat der Vereinsvorstand jetzt entschieden, das Fest abzusagen. „Wer uns kennt, weiß aber auch, dass wir schon über andere Formate nachdenken“, betont Daunheimer.

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