Willi Schmidt und Sabrina Hardacker verlassen Maxi-Kolbe-Schule

Schulleitung

Schulleiter Willi Schmidt und Konrektorin Sabrina Hardacker verlassen in der kommenden Woche die Maximilian-Kolbe-Schule.

SCHERMBECK

, 19.06.2015, 17:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Er sei zuversichtlich, dass schnell eine neue Leitung gefunden werde, so Schmidt. Bis es so weit ist, wird Christiane Hampen, Schulleiterin Otto-Pankok-Schule in Drevenack, die kommissarische Leitung übernehmen. Mit 54 Jahren habe er darüber nachgedacht, was er in den kommenden zehn Jahren noch tun wolle, sagte Schmidt. „Ich habe mich entschieden, dass ich noch mal etwas Neues machen möchte.“ Das Neue ist in diesem Fall die Leitung der Gemeinschaftsgrundschule Hühnerheide in Dinslaken. Eine neue Schule, neue Kinder, neue Eltern, eine neue Kommune – all das sei reizvoll, so Schmidt. Auch dass diese Schule einen Schwerpunkt bei Schülern mit körperlichen Behinderungen setze.

Partnerschaft mit Tansania

„Sehr sympathisch“ sei ihm auch die Partnerschaft der Schule mit der Lambo Estate Primary School in Moshi (Tansania), so Schmidt. „Ich bin gespannt, wie weit man das tragen kann.“ Er selbst habe vor Jahren von Schermbeck aus versucht, „die Fühler in Europa auszustrecken, das hat aber damals nicht funktioniert“.

Schule in Wesel

Konrektorin Sabrina Hardacker wird die Maxi-Kolbe-Schule ebenfalls zum Schuljahresende in Richtung Wesel verlassen. „Als Konrektor arbeitet man im Laufe der Jahre ja darauf hin, die Schulleitung zu übernehmen“, so Schmidt. Dass Hardacker ja auch die Maximilian-Kolbe-Schule hätte übernehmen können, sei aufgrund der gleichzeitigen und unabhängig voneinander erfolgten Planungen nicht thematisiert worden. Dass die Leitung gleichzeitig die Schule verlasse, sei sicherlich „etwas unglücklich“, gibt Schmidt zu. „Das Kollegium war sehr überrascht, hat sich aber jetzt darauf eingelassen.“ Er glaube aber, dass zum einen mit der kommissarischen Schulleitung eine gute Lösung gefunden worden sei („das Kollegium wird sie natürlich kräftig unterstützen), zum anderen, dass es nicht lange dauern werde, bis eine längerfristige Lösung gefunden sei. Die Ausschreibungen könnten erfolgen, sobald die Urkunden unterschrieben seien.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt