Nächster Wolfsriss? Gahlener Familie Rittmann verlor schon das achte Schaf

rnWolfsgebiet Schermbeck

Hat Wölfin Gloria erneut zugeschlagen? Am Wochenende verlor Schafzüchterin Christiane Rittmann bereits ihr achtes Schaf. Auch ein Elektrozaun mit 5000 Volt konnte es nicht schützen.

Gahlen, Dorsten

, 24.11.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde auf dem Springplatz des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen im Grenzbereich von Dorsten und Schermbeck erneut ein Schaf getötet, das der Gahlener Schafzüchterin Christiane Rittmann gehört. Alles deutet drauf hin, dass es von einem Wolf gerissen wurde.

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Herdenschutzberater Moritz Specht und ein Wolfsberater waren vor Ort, um die erforderlichen Untersuchungen vorzunehmen. Der Springplatz ist mit einem 1,20 Meter hohen Knotenflechtzaun gesichert. Über dem Zaun befindet sich in einer Höhe von 1,30 Metern eine stromführende Litze, die eine Spannung von mehr als 5000 Volt aufweist.

Sieben tote Schafe 2018

„Es muss jetzt was passieren, wir warten darauf, dass das Ministerium auf uns Schafzüchter zukommt und uns aktiv unterstützt“, hofft Christiane Rittmann angesichts der Wolfsrisse im Raum Schermbeck und Hünxe.

Im April 2018 riss ein Wolf erstmals ein Schaf der Familie Rittmann am Gahlener Elsenweg. Im Juli 2018 starb am Meesenmühlenweg ein weiteres Schaf. Gleich fünf Schafe aus der Herde der Familie Rittmann starben im August 2018 an den Folgen eines Wolfsangriffs am Elsenweg.

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Am Dienstag wurde vermutlich ein Wolf in der Sandgewinnungsgrube von Tebbe an der Grenze von Gahlen und Kirchhellen von Arbeitern gesichtet und fotografiert.

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