WSV distanziert sich von "Cold Water Challenge"

Vorstand

Der Vorstand des Wassersportvereins Schermbeck (WSV) distanziert sich von der Internetaktion „Cold Water Challenge“. „Auch ohne den tödlichen Unfall hätte ich reagiert“, sagte Vorsitzender Theodor Verhoeven.

SCHERMBECK

, 01.08.2014, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
WSV distanziert sich von "Cold Water Challenge"

Solche Videos sollen nicht mehr im Schermbecker Solebad gedreht werden.

Ohne dies vorher mit dem Vorstand abzusprechen, wie Verhoeven betont. Ihm gehe es aber nicht um Schuldzuweisungen. Er wolle auch nicht, dass bereits gedrehte Videos aus dem Netz genommen werden. „Wir werden das vereinsintern nach den Ferien besprechen“, sagt er. Er wolle niemanden persönlich „anschwärzen“, sagt Verhoeven. Ihm geht es um die Klarstellung, dass die Videos nichts mit dem WSV als Verein zu tun hätten. Dass die Videos weiterhin im Internet bleiben, sei nicht dramatisch. „In zwei Wochen wird da keiner mehr drüber reden.“ Die Angelegenheit sei es aus seiner Sicht aber auch nicht wert, „um die Sache hochzuschaukeln“.

Er habe sich einige Videos angesehen, könne darin aber nichts Lustiges erkennen, sagt Verhoeven. In der schriftlichen Stellungnahme des WSV ist denn auch vom „fragwürdigen Spaßfaktor“ die Rede. Außerdem gehe es bei der Cold Water Challenge nicht um Sport. Bleibt die Frage, wie der WSV reagieren würde, wenn ein Verein noch einmal für eine „Cold Water Challenge“ das Schermbecker Hallenbad nutzen wollte. Diesem würde man eine Absage erteilen, so Verhoeven. 

Lesen Sie jetzt