Aufstiegsrennen in Kreisliga A Dortmunder Trainer schreibt Aufstieg ab - Holzener noch nicht

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Timo Janisch
Holzen-Trainer Arne Werner schreibt den Aufstieg in die Bezirksliga noch lange nicht ab. © Timo Janisch
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Der Fußball-A-Ligist VfR Sölde II hatte am 14. Spieltag der Dortmunder Kreisliga A2 spielfrei. Die Chance für die drei Verfolger, die SpVg. Berghofen, TuS Holzen-Sommerberg und den Hörder SC Punkte auf den begehrten Aufstiegsplatz der Sölder gut zu machen. Alle drei Verfolger-Teams patzten jedoch am Sonntag (27. November) und verpassten damit die Chance, den Rückstand auf die Aufstiegsplätze zu verringern.

Trainer Arne Werner vom TuS Holzen-Sommerberg sieht bei einem Blick auf die Tabelle noch einen offenen Kampf um die Aufstiegsplätze. Sein Team liegt nach der 2:4-Niederlage beim VfL Hörde mit fünf Punkten Rückstand zu Platz zwei auf dem dritten Rang. Die Saison sei noch lang, dennoch weiß man, dass Sölde aktuell die besten Karten hat, erklärt Werner. „Wir werden nicht den Kopf in den Sand stecken. Fünf Punkte sind nicht uneinholbar“, so der Trainer.

Für die Transferperiode im Winter sieht der Übungsleiter keinen großen Handlungsbedarf. Ab dem 1. Januar sei Julian Schmidt spielberechtigt, welchen man schon im Herbst verpflichtete. Der ehemalige U19-Bundesliga-Kicker wird das Team von Arne Werner dann noch einmal verstärken.

Keine Sorgen in Berghofen

Berghofens Coach Thomas Ebbinghaus spricht im Nachgang von einer schmerzhaften 0:1-Niederlage gegen den SV Körne. Seine Mannschaft sei im Duell mit den Körnern die klar bessere Mannschaft gewesen und er sei davon überzeugt, dass dies eins der besten Auswärtsspiele seiner Mannschaft in dieser Saison war. Der Aufsteiger verpasste damit die Chance, den Abstand auf Rang zwei auf nur drei Punkte zu verkürzen. Doppelt bitter sei auch, dass die übrigen Verfolger auch verloren haben. Es wäre die Chance gewesen, auch auf diese Punkte gut zu machen. Dennoch gehe die Welt in Berghohen deswegen nicht unter. Das vor der Saison ausgemachte Ziel, unter den Top sechs der Liga zu landen, sei aktuell immer noch erfüllt.

Der Übungsleiter glaube weiterhin an das Projekt, welches in Berghofen seit nun drei Jahren aufgebaut wird. Die Saison sei noch lang, trotzdem wäre es für den Aufsteiger eher ein mittelfristiges Ziel, in die Bezirksliga aufzusteigen. Einen Fokus auf Neuzugänge lege man im Winter nicht. Man ist mit den Spielern, die man hat, sehr zufrieden, wenn man sich aber dennoch punktuell deutlich verbessern könne, wäre man auch nicht abgeneigt, einen neuen Spieler zu begrüßen. Dafür müsse aber alles passen, so Ebbinghaus.

Hörder SC schreibt Aufstieg ab

Weniger optimistisch ist der Coach des Hörder SC, Marcel Greig. Sein Team hat nach der 2:3-Niederlage am Sonntag bei Ay Yildiz Derne weiterhin neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, weswegen man sich mit einem Aufstieg nicht mehr beschäftige, erklärt er einen Tag nach dem Spiel. Trainer Greig sieht die Defizite seiner jungen Mannschaft in der Einstellung. Fußballerisch traut er seiner Mannschaft zu, aufsteigen zu können, jedoch würde aktuell noch der Wille fehlen um ein Spitzenteam in der Dortmunder Kreisliga A zu sein, erklärt er. Ob man sich im Winter noch einmal personell verstärken würde, wäre zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

Bei einem Punkt sind sich die drei Trainer jedoch einig. Der ungeschlagene Tabellenführer SG Gahmen sei fast gar nicht mehr einzuholen. Deswegen ist die einzig noch realistische Möglichkeit für einen Aufstieg in die Bezirksliga das Erreichen von Rang zwei.