Die Fans der Holzpfosten wissen jetzt, in welcher Liga sie in der kommenden Saison feiern dürfen. © Bernd Paulitschke
Futsal

Der Plan für die Futsal-Bundesliga steht – Sind die Holzpfosten dabei?

Die Futsal-Bundesliga startet im Spätsommer. Ein eigentlich geplantes Qualifikations-Turnier wurde abgesagt. Die Bundesliga-Besetzung steht aber. Sind die Holzpfosten dabei?

Die neugegründete Futsal-Bundesliga startet im Spätsommer. Holzpfosten Schwerte, einer der erfolgreichsten Futsal-Klubs Deutschlands in den vergangenen zehn Jahren, gehört vom Namen her eigentlich dazu.

Der Klub ist aber definitiv nicht dabei, wenn der Startschuss zur ersten Saison der Futsal-Bundesliga fällt. Anfang der Woche wurde bekannt, dass ein zuvor geplantes Qualifikationsturnier nicht mehr stattfinden wird, die zehn Klubs der Bundesliga ausschließlich nach der Quotientenregel ermittelt werden.

Die Hintertür ist zu

Damit war die letzte verbliebene Hoffnung, quasi noch über die Hintertür in die Bundesliga zu kommen, auch vorbei. Ohne Gründe zu nennen wurde das Turnier abgesagt. „Wir hätten uns das Turnier natürlich gewünscht. Die Absage ist sicherlich schade, aber die Entscheidung haut uns nicht um“, versicherte Holzposten-Teammanager Hendrik Ziser: „Als mittelfristiges Ziel bleibt der Aufstieg in die Bundesliga natürlich bestehen, aber jetzt setzen wir zunächst auf einen nachhaltigen Aufbau und der Ausbildung von jungen Spielern in der Regionalliga West. Dort wollen wir natürlich oben mitspielen.“

„Entscheidung hat uns nicht um“: Teammanager Hendrik Zieser © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Dass die Futsal-Bundesliga mit zehn Teams – aber ohne das Urgestein und zweimaligen Vizemeister (2015/2016) beginnt – war bei Holzpfosten Schwerte in den vergangenen Wochen schon erwartet worden, das Qualifikationsturnier war nur noch der letzte Strohhalm. Denn nach der Quotientenregelung hatten die Holzpfosten schlechte Karten, auch das war bekannt.

In den drei ausgetragenen Spielen gab’s einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage. „Das war natürlich auch etwas unser eigenes Verschulden. Wir hätten aus den drei Spielen auch neun Punkte holen können, es lag nicht an der Schwere der Gegner. Das muss man ehrlicherweise sagen“, erklärte Hendrik Ziser.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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Peter Kehl