rennten sich nach einem intensiven Derby torlos: der VfL Schwerte und der Geisecker SV. Maximilian Wolff (66) vergab die beste Chance im gesamten Spiel. Er verschoss einen Elfmeter für Geisecke. © Foto: Manuela Schwerte
Fußball-Bezirksliga

Derby: VfL Schwerte und Geisecker SV liefern sich harten Kampf – Gäste verschießen Strafstoß

Im Mittelpunkt des Schwerter Amateurfußballs stand am Sonntag das Bezirksliga-Derby zwischen dem VfL Schwerte und dem Geisecker SV. Doch die rund 200 Zuschauer wurden enttäuscht von dem Treiben auf dem Platz.

Nach 94 intensiven Fußballminuten waren sich die Trainer beider Mannschaften einig: Das war kein gutes Amateurfußballspiel, das sie im Stadion Schützenhof gesehen haben. Torlos mit 0:0 haben sich der VfL Schwerte und der Geisecker SV am Sonntagnachmittag getrennt. Die größte Möglichkeit hatten im ersten Durchgang die Gäste, die einen Elfmeter verschossen.

Eigentlich war für einen guten Fußballnachmittag alles angerichtet. 200 Zuschauer fanden den Weg zum Fußballplatz, die Sonne schien bei milden 17 Grad Celsius und Teile der zweiten Mannschaft des VfL Schwerte boten vor Anpfiff der Partie eine stimmungsvolle, kleine Rauch-Fackel-Show.

Die Protagonisten auf dem Platz schafften es jedoch nicht, die guten Voraussetzungen auch in ein Derby-Spektakel umzumünzen. Die beiden Teams lieferten sich zwar einen harten Fight, schmissen sich in die Zweikämpfe und zeigten eine engagierte Leistung, doch spielerisch blieben beide Klubs eine Menge schuldig. Das sahen auch die Trainer beider Mannschaften so.

Dominik Buchwald: „Ein typisches 0:0-Spiel“

„Es war ein typisches 0:0-Spiel und fußballerisch sicherlich nicht der größte Festtag. Es gab wenig Chancen auf beiden Seiten und ich denke, dass sich keine Mannschaft ein Tor verdient hat. Insofern nehmen wir den Punkt mit. Er ist wichtig für die Moral“, beschrieb VfL-Coach Dominik Buchwald die Partie.

Ähnlich äußerte sich auch Trainerkollege Thomas Wotzlawski, Coach der Geisecker. „Aus dem Spiel heraus haben wir bis auf die letzten drei, vier Minuten in der Offensive nicht stattgefunden. Deswegen brauchen wir uns auch nicht zu beschweren, dass wir nicht gewonnen haben“, so der Coach, der unter der Woche einige Punkte im eigenen Spiel ansprechen wolle.

Mit dem Defensivverhalten können die Trainer beider Klubs allerdings zufrieden sein, denn große Möglichkeiten blieben auf beiden Seiten eher eine Rarität. Im ersten Durchgang hatte der Gast die beste Möglichkeit. Nachdem VfL-Verteidiger Jan Frederik Römmich der Ball an die Hand gesprungen war, bekam der GSV einen Strafstoß zugesprochen (42.)

Maximilian Wolff legte sich den Ball auf den Elfmeterpunkt, lief an und knallte die Kugel gegen den Außenpfosten. Bitter für die Gäste, die ihre beste Chance ausließen. „Das war einfach Pech“, sagte Wotzlawski nach dem Spiel. Im Gegenzug erspielte sich der VfL kurz vor dem Halbzeitpfiff zwei Möglichkeiten, fand jedoch seinen Meister im Geisecker Schlussmann Sebastian Beutler. Die zweiten 45 Minuten blieben noch ärmer an Chancen als der erste Durchgang. Große Teile der Partie fanden im Mittelfeld statt. Kurz vor Schluss hatte GSV-Neuzugang Lukas Lenz aber noch die Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen. Seinen Schuss parierte aber David Graudejus im VfL-Tor, der den einen Zähler festhielt.

Schwerte: Graudejus – Ouali, Moldenhauer, Meyer, Samardac (90.+3 Janas), Maron (82. Ndubueze), Hintzke, Römmich, Tielemann (68. Beßlich), Dworak, Djordjevic

Geisecke: Beutler – Boethin, Höptner (57. Höptner), Pietrzinski, Ruß (79. Schäfer), Filla, Scheen (71. Wotzlawski), Pothmann, Lenz, Bouadjaj (46. Loto), Wolff

Tore: Fehlanzeige

Bes. Vorkommnis: Wolff verschießt Foulelfmeter (42.)

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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