Lukas Lenz, hier im Trikot von RW Essen, könnet sich vorstellen, noch einmal das Trikot eines Schwerter Klubs zu tragen. © imago sportfotodienst
Fußball

Ex-Profi Lukas Lenz kann sich Wechsel zum Schwerter Klub vorstellen – „Ich ruf ihn an“

Lukas Lenz hat seine Karriere als Fußballer beendet. In einem Interview macht er einem Schwerter Klub Hoffnung, dass er für ihn vielleicht irgendwann wieder die Schuhe schnürt.

Aktuell hat Lukas Lenz nicht nicht den Kopf für den Fußball. „Nach so vielen Jahren als aktiver Fußballer ist mir die Entscheidung natürlich nicht leicht gefallen, aber unser Hausbau und mein Job haben mich so ausgefüllt, dass Amateurfußball in der Westfalenliga nicht mehr möglich war“, erklärt er in einem Interview mit unserem Medienhaus, warum er mit dem aktiven Fußball aufgehört hat.

Lenz hatte zuletzt für den FC Iserlohn gespielt. Er war aber auch Profi bei RW Essen oder Hessen Kassel. Er hat in der Jugend für den BVB gespielt und war Junioren-Nationalspieler. Aber angefangen hat er bei einem Schwerter Klub: beim Geisecker SV. Von hier aus ist er dann zum BVB gewechselt.

Die Geisecker haben sogar davon profitiert, dass Lenz für eine deutsche U-Nationalmannschaft gespielt hat. Der DFB honoriert die Klubs, die die Juniorennationalspieler mit ausgebildet haben, mit einer finanziellen Prämie. Das ist aber lange her. Heute ist Lenz schon 32 Jahre alt und spielt keinen Fußball mehr.

Geiseckes Sportlicher Leiter Thomas Redel hätte Lenz gerne noch einmal bei seinem Klub gesehen. „Wir haben fünf Jahre versucht, ihn zu überreden, wieder zu seinem Heimatklub zu kommen“, sagt Redel. Vergebens. Lenz blieb immer beim FC Iserlohn. Und wurde da zu einem der gefährlichsten Stürmer der Westfalenliga.

Trotz des Karriereendes kann sich der Fußball-Bezirksligist Geisecker SV geringe Hoffnungen machen, dass Lenz trotzdem noch einmal das rote Trikot mit dem Kleeblatt tragen wird. Denn Ausgeschlossen ist das nicht.

Auf die Fragen, ob er sich noch einmal die Rückkehr in den Fußball vorstellen könnte, antwortete Lenz: „ Wenn ich wirklich nochmal auf den Platz zurückkehren sollte, dann ist der FC Iserlohn genau so wie mein Heimatverein SV Geisecke natürlich einer meiner ersten Ansprechpartner.“

Geiseckes Sportlicher Leiter Thomas Redel würde sich über eine Rückkehr vom Lukas Lenz sehr freuen.
Geiseckes Sportlicher Leiter Thomas Redel würde sich über eine Rückkehr vom Lukas Lenz sehr freuen. © Foto: Bernd Paulitschke © Foto: Bernd Paulitschke

Die Antwort hat Thomas Redel gefallen. Seine erste Reaktion: „Ich rufe ihn an.“ Sein spielender Co-Trainer Mathis Leuer nahm ihm kurze Zeit später etwas die Hoffnung, dass die Rückkehr schnell über die Bühne gehen könnte. „Mathis ist mit Lukas befreundet, die beiden haben einen engen Kontakt. Mathias hat mit erklärt, dass Lukas aktuell gar keinen Kopf für den Fußball hat“, sagt Redel.

Der Sportliche Leiter hat Lukas Lenz trotzdem weiter auf dem Zettel. Sollte Lenz wieder die Zeit und die Lust finden, Fußball spielen zu wollen, will er schnell da sein und ihm erklären, warum es sich für ihn lohnen könnte, sich wieder seinem Heimatverein anzuschließen.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Lokalsport ist mehr als ein reines Ergebnis. Es ist ein Erlebnis.
Zur Autorenseite
T. Schulzke