Den Tabellenführer hat es zum ersten Mal in dieser Saison erwischt. © Manuela Schwerte
Fußball-Kreisliga A

Gegensätze beim Top-Duo: Ende einer Serie und bärenstarkes Comeback eines Torjägers

Auch nach dem 12. Spieltag führen VfB Westhofen und TuS Holzen-Sommerberg die Tabelle der Dortmunder Kreisliga A1. Die Stimmungslage bei den Lokalrivalen war am Sonntag aber gegensätzlich.

Denn während für die einen eine lange Erfolgsserie gerissen ist, sind die anderen obenauf – nicht zuletzt dank eines bärenstarken Comebacks seines Top-Torjägers, der nach langer Verletzungspause wieder knipst.

TSC Eintracht Dortmund – VfB Westhofen 2:1 (2:1)

Nun hat es auch den VfB Westhofen erwischt. Im zwölften Saisonspiel kassierte der Tabellenführer beim TSC Eintracht Dortmund mit 1:2 die erste Niederlage in dieser Spielzeit. Das Team des Trainergespanns Lothar HuberHuber/Christoph Pajdzik bleibt aber weiter ganz oben im Klassement. Am Ende fehlten unter anderem auch die personellen Alternativen, um den Bock noch einmal umzustoßen.

Danach hatte es zu Beginn bei weitem nicht ausgesehen, denn schon nach fünf Minuten durfte der Westhofener Anhang jubeln. Michel Amaral drückte am zweiten Pfosten eine Flanke von Domenico Restieri ein. Und es ging gut weiter, denn beide Spieler scheiterten in der Folge am gut reagierenden Ex-Schwerter zwischen den Eintracht-Pfosten, Lukas Knoblauch.

Ab der 15. Minute ging dann nicht mehr viel beim VfB zusammen. Zweimal hatte man noch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite, bei der dritten Chance schlug es aber im Kasten der Blau-Weißen ein: Angelo Podeschwa, Sohn des ehemaligen Westhofener Spielers Robert Podeschwa, zirkelte einen Freistoß aus zentraler Position zum 1:1 in die Maschen. Noch vor der Pause legte der Gastgeber nach: Der Spitzenreiter bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, und Hammelstein traf zum 2:1 – wieder aus der Distanz (41.).

Nach dem Wechsel tat sich lange nicht viel, ehe der VfB dann ab der 65. Minute mehr und mehr Druck aufbaute. Doch es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Immer wieder bekamen die Dortmunder ein Bein dazwischen und brachten so das knappe Ergebnis über die Zeit.

Westhofen: Dominic Sousa da Costa, Björn Schulte-Tillmann, Giuseppe Restieri, Domenico Restieri, Michel Amaral, Lukas Winczura, Robin Becker (46. Lukas Wodausch), Jannik Braß, Pascal Monczka, Maurice Bröckelmann, Dustin Zahlmann.

Tore: 0:1 Amaral (5.), 1:1 (36.), 2:1 (41.).

Dorstfelder SC – TuS Holzen-Sommerberg 1:5 (1:2)

Der TuS Holzen-Sommerberg bleibt in der Spur und dem Nachbarn aus Westhofen in der Dortmunder Kreisliga A1 auf den Fersen. Das Team von Trainer Arne Werner setzte sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 5:1 beim Dorstfelder SC durch.

Dabei mussten die Holzener zwei ganz frühe Kröten schlucken. Zunächst ging Dorstfeld in Führung – da waren noch keine drei Minuten rum. Kurz danach kugelte sich Torjäger Dustin Pfeiffer die Schulter aus – die Partie war fast eine Dreiviertelstunde lang unterbrochen. „Die Schulter ist jetzt wieder drin. Dustin muss nochmal für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus. dieses Jahr wird er definitiv nicht mehr auf dem Platz stehen“, berichtete Trainer Werner am Montagvormittag.

Für Pfeiffer kam der lange verletzte Florian Kaiser ins Spiel, der dann auch prompt bewies, dass er nichts von seinen Torjäger-Qualitäten eingebüßt hat. Mit drei Toren wurde Kaiser zum Matchwinner und trug maßgeblich dazu bei, dass der TuS aus dem 0:1-Rückstand einen Kantersieg machte.

Trainer Arne Werner sagte anschließend: „Das war eine sehr reife Leistung. Wir haben uns durch den frühen Rückstand und die Verletzung von Dustin nicht beeindrucken lassen. Wir haben einfach unser Spiel weitergespielt, und am Ende hat sich die Mannschaft zurecht belohnt.“

Holzen: Louis Reeck, Joshua Wloch, Florian Klose, Moritz Glöckner, Leon Prause (63. Daniel Hoffmann), Felix Schreiner (85. Til Elspaß), Falk Trendelkamp, Tim Trendelkamp (70. Umut Akcay), Justus Rettig, Eric Raidt, Dustin Pfeiffer (5. Florian Kaiser).

Tore: 1:0 (3.), 1:1 Glöckner (12.), 1:2 Kaiser (15.), 1:3 Falk Trendelkamp (67.), 1:4 Kaiser (70., Foulelfmeter), 1:5 Kaiser (85.).

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Michael Doetsch

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