Der VfB Westhofen, hier in weißen Trikots im Heimspiel gegen Hellweg Lütgendortmund, sind am Sonntag bei der Zweitvertretung des Kirchhörder SC zu Gast. © Manuela Schwerte
Fußball-Kreisliga A

Gegner steht nur auf Platz 14 – aber Lothar Huber traut dem Braten nicht so recht

Das sieht nach machbaren Aufgaben aus: Der VfB Westhofen und der TuS Holzen-Sommerberg bekommen es am Sonntag mit Gegnern aus dem unteren Tabellendrittel zu tun.

Die Einen wollen ihre Tabellenführung untermauern. Bei den Anderen wird sich zeigen, wie die empfindliche Schlappe des vergangenen Sonntags verarbeitet worden ist. Die Rede ist vom Kreisliga-A-Duo VfB Westhofen und TuS Holzen-Sommerberg.

Kirchhörder SC 2 – VfB Westhofen (Sonntag, 13 Uhr, Sportplatz Kobbendelle, 44229 Dortmund)

Gastgeber Kirchhörde hat aus seinen ersten sechs Saisonspielen nur vier Punkte geholt und steht auf dem 14. Tabellenplatz – Zahlen, die einen Tabellenführer normalerweise nicht in Angst und Schrecken versetzen sollten.

Doch der Westhofener Trainer Lothar Huber, der von 2016 bis 19 die Kirchhörder „Erste“ in der Westfalenliga und Landesliga trainiert hat, traut dem Braten vor der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte nicht so recht. „Wir haben leider im Moment große Verletzungsprobleme“, klagt Huber und nennt mit Stammtorwart Dominic da Costa sowie Pascal Monczka, Jannik Braß, Lukas Winczura, Santo Viola und nicht zuletzt dem gelb-rot-gesperrten Torjäger Giuseppe Restieri ein halbes Dutzend Spieler, die nicht zur Verfügung stehen. „Alles Stammspieler“, wie Huber hinzufügt.

Da trifft es sich gut, dass die zweite Mannschaft des VfB am Wochenende spielfrei hat – der Kader der „Ersten“ wird wohl mit Spielern des B-Liga-Teams aufgefüllt. Und trotzdem haben die Westhofener einen Auswärtssieg im Visier, „schließlich sind wir Tabellenführer“, sagt der Trainer-Routinier des VfB Westhofen.

TuS Holzen-Sommerberg – SV Eintracht Dorstfeld (Sonntag, 15 Uhr, Eintrachtstadion Dortmund-Holzen)

Nach dem 0:4 beim VfL Hörde hat der TuS Holzen-Sommerberg die vorderen Plätze ein bisschen aus den Augen verloren. Umso wichtiger wäre es für den TuS, im Heimspiel gegen den SV Eintracht Dorstfeld wieder drei Punkte einzufahren. Aber Vorsicht: Die Dortmunder haben zuletzt beim 2:1 gegen den Hörder SC ihren ersten Saisonsieg gefeiert.

Mit 26 Gegentoren haben sie allerdings mit Abstand die meisten in der Liga kassiert. An dieser Stelle wollen die Holzener den Hebel ansetzen, wie Trainer Arne Werner sagt: „Wir wollen auf drei Punkte gehen und setzen auf unsere offensive Qualität.“ Nicht dabei helfen kann Florian Klose, der nach seiner Textilbremse des vergangenen Sonntags für zwei Spiele gesperrt wurde.

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Michael Doetsch
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