Hatte einen schweren Stand im Derby: Geieseckes Stürmer Lukas Lenz (rotes Trikot). © Foto: Manuela Schwerte
Fußball-Bezirksliga

Geisecker Top-Neuzugang wartet weiter auf erstes Tor: Wann platzt der Knoten, Lukas Lenz?

Lukas Lenz hat nach seinem Karriereende doch noch einmal eine neue Herausforderung angenommen und kickt wieder für seinen Heimatklub. Doch noch wartet er auf sein erstes Tor. Wann ist es so weit, Herr Lenz?

Sein Wechsel hat für vor ein paar Wochen für Aufsehen im Schwerter Amateurfußball gesorgt: Lukas Lenz, die Geisecker Legende, die sogar mal für Borussia Dortmund in der Jugend und für RW Essen bei den Senioren gekickt hat, will es nochmal wissen – bei seinem Heimatklub Geisecker SV. Die Torbilanz des Angreifers ist allerdings noch ausbaufähig. In 270 Minuten gelang ihm noch kein Treffer. Woran liegt das, Herr Lenz?

Zugegeben, im Derby beim VfL Schwerte hatte nicht nur Lukas Lenz einen schweren Stand. Beide Mannschaften verteidigten die 90 Minuten über gut. Zu großen Tormöglichkeiten kam es wenige, die Stürmer schafften es kaum, sich in Szene zu setzen. Die beste Chance für Geisecke ließ Maximilian Wolff im ersten Durchgang liegen, als er einen Strafstoß verschoss (42.).

Kurz vor Schluss hatte dann Lukas Lenz eine gute Möglichkeit, schoss aber nur VfL-Keeper David Graudejus an. So blieb es am Ende beim torlosen Remis. Nach dem Spiel war Lenz dennoch glücklich, nach langer Zeit mal wieder ein Schwerter Derby gespielt zu haben. „Es war schön, wieder in Schwerte zu spielen, auch wenn der Platz beim VfL nicht der beste ist. Ich habe mich schon gefreut. Leider lief das Spiel nicht ganz so erfolgreich. Mit dem Punkt können wir dann aber zufrieden sein“, sagt der Angreifer.

Und mit dem eigenen Spiel? Was sagt Lenz dazu, dass er noch auf seinen ersten Treffer wartet? „Erst einmal geht es nur darum, dass der Geisecker SV gewinnt und nicht, dass Lukas Lenz ein Tor schießt. Das ist völlig irrelevant. Natürlich möchte ich auch Tore schießen, wenn ich auf dem Platz stehe, aber erstmal ist es wichtig, dass wir Spiele gewinnen, dass die Verletzten zurückkehren und dass wir ordentlichen Fußball spielen. Dann werde ich früher oder später auch wieder meine Tore schießen“, verspricht der 32-Jährige.

Auch sein Trainer Thomas Wotzlawski sieht keinen Grund zur Sorge ob der Torgefährlichkeit von Lukas Lenz, der ja bekanntlich rund eineinhalb Jahre keinen Fußball gespielt hat. „Man sieht von Woche zu Woche, dass Lukas immer mehr aufholt. Vielleicht macht er dann nächste Woche im Eins-gegen-eins den Ball rein. Ich bin fest davon überzeugt, dass in den nächsten Spielen der Torschütze auch mal Lukas Lenz heißen wird“, sagt Wotzlawski.

Die Geisecker rutschen nach dem Remis auf den sechsten Platz ab, stellen aber – gemeinsam mit dem VfR Sölde – die beste Defensive der Liga (fünf Gegentore). Am kommenden Wochenende trägt der GSV wieder ein Heimspiel aus. Zu Gast ist dann ein Spitzenteam, der Tabellenzweite TuS Hannibal.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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