Maximilian Sonneborn ist neuer Cheftrainer des Fußball-A-Kreisligisten Holzpfosten Schwerte. © Bernd Paulitschke
Fußball

Jetzt geht‘s an die Taktik: Neue Trainer von Holzpfosten Schwerte wollen eine Menge ändern

Benjamin Gottstein ist nicht länger Trainer der Holzpfosten Schwerte. Für ihn haben Maximilian Sonneborn und Daniel Martella als Trainer-Duo mit Sonneborn in gehobener Position übernommen.

Von seiner Entlassung sei er überrascht gewesen, das gab der Ex-Trainer der Holzpfosten Schwerte, Benjamin Gottstein zu. Er sagte aber auch, dass es wahrscheinlich die bessere Lösung sei. Das neue Trainer-Duo Maximilian Sonneborn sowie Daniel Martella dürfe besser zum Team passen, meinte er. Doch was wollen die neuen Coaches ändern?

Maximilian Sonneborn spricht als neuer erster Trainer des Teams von vielen Kleinigkeiten, die verändert werden sollen. Aber auch an größere Sachen wie die Taktik will das Duo handanlegen. „Wir werden zuerst die Formation ändern“, erklärt der neue Trainer. Zuletzt hätten die Holzpfosten immer im 4-2-3-1-System gespielt, das defensiv zum 4-5-1 wird. „Die Jungs wussten aber nicht, wie es umzusetzen ist. Das wurde nicht trainiert“, erklärt Sonneborn.

Der war aber als Trainer schon dabei und unterstützte Benjamin Gottstein zusammen mit seinem jetzigen Co-Trainer Martella, der als drittes im Bunde war. Warum wurden solche Sachen nicht schon vorher angegangen? „Manchmal ist es so, dass der eine das sagt, der andere das. Und Ben hatte die gehobenere Position, also das letzte Wort“, erklärt Sonneborn. „Er hat den Kopf hingehalten und die letzten Punkte entschieden.“

Er selber und Martella ticken ein wenig anders, haben einen anderen Trainings- und Kommunikationsstil und passen deshalb wahrscheinlicher besser zur Mannschaft als Gottstein, das meint auch Sonneborn und gibt seinem Ex-Kollegen da recht.

Ein weiterer Punkt, den Sonneborn angehen möchte, ist die Ordnung. Und zwar nicht die auf, sondern die neben dem Platz. „Jeder in der Mannschaft hat seine Aufgaben zu erfüllen“, so der neue Haupttrainer. Vorher habe sich das Trainerteam um verschiedene Kleinigkeiten wie Bälle oder Leibchen gekümmert. Jetzt werden diese Aufgaben innerhalb der Mannschaft verteilt.

Bevor es an die Mission geht, die ersten Punkte für die Holzpfosten zu holen, möchte Sonneborn seinem alten Trainerkollegen aber auch danken. „Er hat unfassbar viel Gutes für das Team gezeigt. Wir werden menschlich jetzt aber ein wenig was anders machen und wollen das Team auch mehr mit einbinden.“

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Niklas Berkel

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