Lothar Huber (li.) und Christoph Pajdzik, das Trainergespann des VfB Westhofen, stehen vor drei anspruchsvollen Aufgaben. © Manuela Schwerte
Fußball-Kreisliga A

Lothar Huber lässt die Muskeln spielen: „Andere müssen erstmal versuchen, uns zu schlagen“

Der VfB Westhofen ist nach der langen Corona-Pause gut aus den Startlöchern gekommen. Nach drei Spieltagen steht das Team der Trainer Lothar Huber und Christoph Pajdzik an der Spitze.

Beide Heimspiele gegen Fortuna Dorstfeld und der Zweitvertretung von Mengede 08/20 konnten zuletzt deutlich mit jeweils 5:0 gewonnen werden. Nun stehen allerdings die Wochen der Wahrheit auf dem Programm.

„Wir waren klar überlegen und haben keine echte Chance zugelassen“, meinte Lothar Huber unmittelbar nach der Partie gegen Mengede. Bereits zur Halbzeit (3:0) gab es eigentlich kaum Zweifel, dass die drei Punkte an der Wasserstraße bleiben würden. Zwar sah der Trainer auch Kleinigkeiten, die es zu verbessern gab, aber insgesamt war es eine souveräne Partie. „Wir spielen momentan auch gut. Es macht Spaß. Wir haben schöne Tore gemacht, gut kombiniert“, so Huber. Und dabei musste er noch auf Mittelfeldmotor Domenico Restieri wegen einer Sperre verzichten. Die Mannschaft konnte es kompensieren.

VfL Hörde, Holzen-Sommerberg und Rahm

Die nächsten drei Spiele werden den VfB aber wohl voraussichtlich deutlich mehr fordern. Am Sonntag (15 Uhr) geht es zunächst zum VfL Hörde. Zur Erinnerung: In der Vorsaison stand Hörde nach acht Spieltagen mit acht Siegen und 23:3-Toren an der Tabellenspitze, als die Saison abgebrochen werden musste. Eine Woche später kommt der Lokalrivale TuS Holzen-Sommerberg in die GWG-Schwerte-Arena, und danach folgt das Gastspiel beim Tabellendritten TuS Rahm.

„Ja, das sind Wochen der Wahrheit. Aber dann weiß man auch, wo man steht“, freut sich Huber auf die Spiele. „Die neun Punkte nimmt uns erstmal keiner mehr weg. Da können wir viel lockerer in die Spiele der nächsten drei Wochen gehen. Es wäre schwieriger, wenn wir nur drei oder sechs Punkte hätten. So haben wir neun Punkte und eine Tordifferenz von 10:2. Das gibt auch Selbstvertrauen“, ist der Ex-Profi überzeugt.

Der VfB Westhofen ist im Rhythmus

Und einen weiteren nicht zu unterschätzenden Vorteil hat der VfB zudem. Denn sowohl der VfL Hörde als auch der TuS Holzen-Sommerberg konnten bisher erst eine Partie austragen, der TuS Rahm auch nur zwei. Westhofen ist dagegen schon etwas im Rhythmus – sowohl spielerisch und erst recht, was das Toreschießen angeht.

Dennoch wartet mit dem VfL Hörde, der am Sonntag bei Phönix Eving mit 4:0 gewann, ein richtiger Brocken. „Warum soll man da ins Spiel gehen und sagen, die sind zu stark? Nein, immer selbstbewusst auftreten. Das machen wir im Moment richtig gut“, gibt Lothar Huber seiner Mannschaft mit auf den Weg. „Und die Anderen müssen erstmal versuchen, uns zu schlagen“, schickt er hinterher.

An Fan-Unterstützung wird es in Hörde nicht fehlen

Voller Optimismus geht der VfB Westhofen also in das Topspiel. An Unterstützung dürfte es dem Team nicht fehlen. Der Verein wird sicherlich mit einem stattlichen Tross am Sonntag ins Goystadion (Am Bruchheck 47, 44263 Dortmund) reisen, um den Tabellenführer entsprechend anzufeuern. Zudem spielen vorher an gleicher Stelle die beiden Zweitvertretungen gegeneinander.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Jörg Krause (Jahrgang 1967) ist seit Mitte der 1990er-Jahre als freier Mitarbeiter in der Schwerter Lokalsportredaktion unterwegs. Vor allem in Sachen Fußball ein wandelndes Lexikon.
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