Volleyball-Oberliga

Nach knapp einer Stunde war‘s schon vorbei: VV Schwerte macht kurzen Prozess

Das Duell zwischen dem ungeschlagenen Tabellenführer der Damenvolleyball-Oberliga und dem sieglosen Schlusslicht nahm den erwartet einseitigen Verlauf.
Der VV Schwerte (blaue Trikots) gewann gegen das Schlusslicht aus Paderborn wie erwartet mit 3:0-Sätzen. © Manuela Schwerte

Als der gastgebende VV Schwerte am späten Sonntagnachmittag in der Alfred-Berg-Sporthalle den Matchball zum 3:0-Sieg gegen den SC Grün-Weiß Paderborn verwandelte, war noch nicht einmal eine Stunde Spielzeit absolviert. „Es ist alles nach Plan gelaufen. Wir freuen uns, dass wir nun als Spitzenreiter in die Weihnachtspause gehen“, stellte Trainerin Sabine Rott fest, die einen entspannten Tag am Spielfeldrand hatte.

Wie unterlegen die Gäste aus Ostwestfalen waren, zeigt ein Blick auf das Ergebnis der ersten beiden Sätze. Jeweils nur neun Punkte erlaubte das Schwerter Team seinem Gegner.

Trainingsinhalte unter Wettkampfbedingungen getestet

Im dritten Satz kam Paderborn dann immerhin auf 18 Punkte – was aber hauptsächlich daran lag, dass die Schwerterinnen einiges ausprobierten. „Wir haben die Gelegenheit genutzt, um einige Trainingsinhalte unter Wettkampfbedingungen zu testen“, erklärte die Trainerin, die allen zehn Spielerinnen ihre Spielanteile gab und die erst 14-jährige Clara Wulff sogar durchspielen ließ. Deren ältere Schwester Lilly, die sonst in der zweiten Mannschaft am Ball ist, kam diesmal für die erkrankte Alina Westerhoff ins Team und gab somit ihr Oberliga-Debüt.

Eigentlich stand für den VV Schwerte am kommenden Wochenende noch ein Spiel bei der anderen Paderborner Mannschaft, der „Zweiten“ von VoR, auf dem Plan. Diese Partie ist aber auf Paderborner Wunsch verlegt worden.

VV Schwerte – SC Grün-Weiß Paderborn 3:0 (25:9, 25:9, 25:18)

Schwerte: Felina Bönninger, Lea Hagemeister, Lisa Kienitz, Malin Laubner, Janina Schlosser, Hannah Mohr, Sarah Müller, Magdalena Stolz, Clara Wulff, Lilly Wulff.

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