Talfahrt im Sauerland hat personelle Konsequenzen: Iserlohn Roosters werfen Trainer raus

Redakteur
Kurt Kleinendorst
Kurt Kleinendorst ist nicht mehr der Trainer der Iserlohn Roosters. © Jonas Brockmann/ Eibner-Pressefoto
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Nach neun Spielen, von denen sie nur zwei gewonnen haben, stehen die Iserlohn Roosters auf dem letzten Platz der Deutschen Eishockey-Liga (Penny-DEL). Zuletzt verloren die Iserlohner am Freitagabend (14. Oktober) das Kellerduell in Augsburg unglücklich mit 4:5.

Am Tag danach gaben die Verantwortlichen des Klubs aus dem Sauerland die Trennung vom Trainer bekannt. „Die Iserlohn Roosters und ihr Cheftrainer Kurt Kleinendorst haben sich einvernehmlich und mit sofortiger Wirkung darauf geeinigt, ihre Zusammenarbeit nicht fortzusetzen“, heißt es in der offiziellen Vereinsmitteilung.

Iserlohn Roosters: Assistenz-Coach Pierre Beaulieu übernimmt

Bis auf Weiteres wird der bisherige Assistenz-Coach Pierre Beaulieu die Leitung der Trainingseinheiten und auch die Verantwortung bei den kommenden Spielen übernehmen, heißt es weiter. Unterstützt wird Beaulieu von Axel Müffeler, dem Verantwortlichen für die Schnittstelle zwischen Profis und Nachwuchsleistungsbereich bei den Roosters.

Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer, begründet die Trennung vom Trainer mit der prekären sportlichen Lage. „Wir können vor der aktuellen Situation nicht die Augen verschließen und sind mit der Entwicklung unserer Mannschaft nicht zufrieden, weshalb wir uns zu diesem Schritt entschlossen haben“, so Hommel. Und weiter: „Wir danken Kurt Kleinendorst für seine akribische Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Iserlohn Roosters spielen gegen Frankfurter Löwen

Im ersten Spiel nach der Trennung vom Trainer treffen die Iserlohn Roosters am Sonntag (16. Oktober) in der Eissporthalle am Seilersee auf die Frankfurter Löwen, die als Aufsteiger derzeit den vierten Tabellenplatz belegen.