Die Neuzugänge des TuS Holzen-Sommerberg (v.li.): Trainer Arne Werner, Til Elspaß, Robert Laas, Daniel Hoffmann, Phil Freiwald, Justus Rettig, Linus Hinz, Louis Reeck, Eric Raidt, Torwarttrainer Patrick Klose und Emmanuel Peters. Es fehlen: Maximilian Leclaire und Linus Freitag. © Bernd Paulitschke
Fußball-Kreisliga A

Team-Check: TuS Holzen-Sommerberg mit jungem Trainer und jungem Team

Mit jugendlichem Elan will der TuS Holzen-Sommerberg in der Dortmunder Kreisliga A deutlich besser abschneiden als in der Vorsaison.

Das Saisonziel: Platz fünf habe er im Visier, sagt Trainer Arne Werner – und wenn dann ein bisschen mehr dabei herauskommt, hat der Coach ganz sicher auch nichts dagegen. Und unabhängig von einem konkreten Tabellenplatz soll man in Holzen „schönen und strukturierten Fußball“ zu sehen bekommen, meint Werner.

Kommen und Gehen: Weil die Zahl der neuen Spieler deutlich größer ist als die der Abgänge, umfasst der Kader stolze 30 Spieler – eigentlich zu groß. Doch weil es sechs langzeitverletzte Spieler gibt, haben Werner und sein neuer Trainergespann-Kollege Pietro Perrone bewusst darauf verzichtet, den Kader zu verkleinern.

Die externen Neuen, zum Beispiel die von der zweiten Mannschaft des Kirchhörder SC nach Holzen gewechselten Justus Rettig, Robert Laas und Maximilian Leclaire, haben sich Ansicht des Trainer schnell und gut integriert.

Darüber hinaus sorgen der aus Ergste gekommene Linus Hinz sowie fünf Spieler, die aus der eigenen A-Jugend aufgerückt sind (Louis Reeck, Eric Raidt, Daniel Hoffmann, Phil Freiwald und Til Elspaß) für einen ausgeprägten Konkurrenzkampf.

Die Vorbereitungsphase: Mit dem Verlauf der Saisonvorbereitung sei er zufrieden, sagt Arne Werner. Das spiegelt sich auch weitgehend in den Testspielergebnissen wider, denn nach zwei Niederlagen gegen die klassenhöheren Gegner SC Berchum/Garenfeld (1:9) und VfL Schwerte (0:4), mit denen man rechnen musste, gab es vier Siege aus vier Spielen, ehe die Generalprobe am Sonntag misslang.

Dennoch: Der TuS scheint gerüstet, auch wenn Arne Werner warnt: „In der letzten Saison hatten wir auch eine gute Vorbereitung gespielt, in der Saison lief es dann aber nicht so gut.“

22 Punkte nach 20 Spielen bedeuteten zum Zeitpunkt des Abbruchs der Spielzeit 2019/20 unteres Mittelmaß – das soll nun in der neuen Saison deutlich besser werden.

Die Trainer: Mit gerade mal 24 Jahren geht Arne Werner in sein zweites Jahr als Trainer der Holzener „Ersten“ – auch diesmal wieder als Teil eines Trainergespanns. An Werners Seite steht nun mit Pietro Perrone (zuletzt Sportlicher Leiter beim Dortmunder A-Ligisten KF Sharri) ein erfahrener Mann, der den Platz von Olaf Kiesheyer eingenommen hat.

Die Prognose: Die Holzener sind stärker einzuschätzen als in der Vorsaison. Auch da waren schon viele blutjunge Spieler für den TuS am Ball, die nun über ihre ersten Erfahrungen im Seniorenbereich verfügen. Weitere Youngsters rücken nun nach, zudem sind da auch noch überdurchschnittliche A-Liga-Spieler wie Torjäger Dustin Pfeiffer oder auch Florian Kaiser.

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Redaktion Schwerte
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Michael Doetsch