Arne Werner, Trainer des TuS Holzen-Sommerberg, muss sich ums Toreschießen seines Teams offenbar keine Sorgen machen. © Bernd Paulitschke
Fußball

TuS Holzen-Sommerberg im Pokal weiter, dafür hat das Team einen wichtigen Spieler verloren

Pflichtaufgabe gelöst, aber bei der Chancenverwertung geschwächelt. Das war das Fazit nach der ersten Pokalrunde des TuS Holzen-Sommerberg, der mit 2:1 beim B-Ligisten Urania Lütgendortmund gewann.

Die erste Aufgabe im Kreispokal ist gelöst. Nach dem Spielausfall am Sonntag in der Meisterschaft (der BSV Schüren war nicht angetreten) ist A-Kreisligist TuS Holzen-Sommerberg am Mittwochabend mit einem 2:1 (1:0)-Erfolg bei Urania Lütgendortmund in Runde 2 des Kreispokals eingezogen. Nächster Pokalgegner ist der Dortmunder A-Ligist Alemannia Scharnhorst. Gespielt wird am 7. Oktober in Scharnhorst.

„Wir haben die Aufgabe gut gelöst. Dennoch hätte unsere Chancenverwertung höher sein müssen. Die Partie hätte auch gut 3:0 oder 4:0 ausgehen können“, so das Fazit von Holzen-Sommerberg-Trainer Arne Werner. Bereits nach sieben Minuten waren die Schwerter durch einen von Eric Raidt verwandelten Foulelfmeter mit 1:0 in Führung gegangen. Die Grundlage war damit gelegt. „Wir haben anschließend zahlreiche Chancen vergeben, um aus dem 1:0 ein 3:0 zu machen. Zumal von Urania in dieser Phase kaum Gefahr ausging“, war Werner von den Abschluss-Qualitäten seiner Offensive nicht gerade begeistert.

Die Mannschaft hatte in der Kabine wohl aufmerksam zugehört, was der Trainer gesagt hatte. Gerademal drei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als dann doch das überfällige 2:0 fallen sollte. Justin Kelly hatte sich von der Mitte aus energisch durchgesetzt, dann auf Dustin Pfeiffer gepasst, der „ganz cool zum 2:0 traf“, so der Coach.

Linus Hinz mit Verdacht auf Bänderriss kurz nach der Pause raus

Nur fünf Minuten später musste dann Linus Hinz mit Verdacht auf Bänderriss im Knöchel vom Platz, dafür kam Umut Akcay. Erst ab der 70. Minute wurde Urania stärker und zeigte, warum es seit zehn Pflichtspielen in der Kreisliga B ungeschlagen und sicherlich auch ein Kandidat für den Aufstieg ist. Ernsthaft in Gefahr geriet der TuS jedoch in keiner Phase. Erst in der 88. Minute kam Lütgendortmund durch Pascal Boehnke zum 1:2-Anschlusstreffer. Kommentar von Arne Werner nach dem Abpfiff: „Wir haben das souverän gelöst und stehen in der 2. Runde. Zwei oder drei Tore mehr hätten wir aber ruhig schießen können.“

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Freier Mitarbeiter
Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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Peter Kehl