150 neue Logenplätze für die Rohrmeisterei

Empore in Halle 3

Mehr Platz für Zuschauer in der Halle 3 der Rohrmeisterei: Mit der Unterstützung der Bürgerstiftung kann die Rohrmeisterei wachsen. Das zusätzliche Platzangebot soll nicht nur mehr Geld einbringen. Auch neue Künstler, für die die Halle bislang zu klein war, sollen so nach Schwerte gelockt werden.

SCHWERTE

, 10.11.2015, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit 150 Logenplätzen auf einer Empore erweitert die Rohrmeisterei ihr Platzangebot in Halle 3. Schon 2016 sollen die Galerie-Pläne Wirklichkeit werden. Die Bürgerstiftung investiert 250.000 Euro in das Projekt.

Der neue Balkon kann durch eine Treppe vom Saal der Halle 3 sowie durch einen Wanddurchbruch im Obergeschoss vom benachbarten Salon aus erreicht werden. Rohrmeisterei-Chef Tobias Bäcker verspricht, dass die moderne Stahlträgerkonstruktion einen säulenfreien Einbau mit gutem Blick auf die Bühne ermöglicht und einen spannenden Kontrast zum Denkmal Rohrmeisterei setzt. Sie kann mit ansteigender Reihenbestuhlung möbliert werden, aber auch mit Plätzen an Tischen.

Neue Künstler können gezeigt werden

Durch die Erweiterung der Kapazität können bei beliebten und schnell ausverkauften Formaten mehr Tickets angeboten werden. Bäcker: „Mit der Erhöhung auf 800 Sitzplätze in Halle 3 werden zudem Künstler gezeigt werden können, für die die Rohrmeisterei bislang zu klein war.“

Auch für Formate wie die Kleinkunstwochen, die Sternstunden am Bösendorfer, Schwerte tanzt, Mord am Hellweg und die Comedy-Veranstaltungen setzt Bäcker auf neue Perspektiven durch den möglichen Verkauf von 150 zusätzlichen Karten. Auch bei der Fremdvermietung der Halle soll sich die höhere Sitzplatzzahl einnahmesteigernd auswirken.

Aus vorgefertigten Teilen zusammengesetzt

Die Empore nach den Plänen von Architekt Frank Lohse ist bereits mit dem Denkmalamt abgestimmt, das Kuratorium der Bürgerstiftung hat zugestimmt. Die Loge soll baulich im Jahresverlauf 2016 Wirklichkeit werden. In drei Bauabschnitten, die jeweils wenige Tage dauern, soll die Loge eingebaut werden.

Dabei wird es sich um vorgefertigte Teile handeln, die vor Ort zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt werden. Laut Tobias Bäcker hängt der genaue Zeitplan vom Veranstaltungskalender ab: „Es wird nichts ausfallen, und wir werden auch nicht vorübergehend schließen.“

 

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