16-Jähriger überlebt Stromschlag aus Oberleitung

15.000 Volt

Lebensgefährliche Mutprobe: Ein Jugendlicher hat auf dem Bahnhof in Schwerte einen Stromschlag aus einer 15.000 Volt-Hochspannungsleitung schwer verletzt überlebt. Der 16-Jährige war nach Polizeiangaben am Samstag auf dem Rangiergleis auf einen Kesselwaggon geklettert.

Schwerte

von dpa

, 28.05.2011, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Polizeihubschrauber kreist über Scharnhorst auf der Suche nach einem vermissten demenzkranken Mann.

Ein Polizeihubschrauber kreist über Scharnhorst auf der Suche nach einem vermissten demenzkranken Mann.

Der 16-Jährige stürzte vom Waggon und blieb reglos im Gleisbett liegen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Jungen mit schweren Verbrennungen in eine Klinik. Seine vier Freunde im Alter zwischen 13 und 18 Jahren wurden durch den Lichtbogen geblendet und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Außerdem standen sie nach dem Unfall unter Schock. Der Bahnhof wurde nach Polizeiangaben für die Rettungsarbeiten etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Auch die Bahnstrecke war für eine Stunde gesperrt - es kam zu Zugverspätungen.

Nach Angaben der Bundespolizei kann es zu lebensgefährlichen Stromschlägen kommen, wenn man sich weniger als 1,50 Meter von einer Hochspannungsleitung aufhält - auch wenn man sie nicht berührt.

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