A45 bei Hagen war nach LKW-Unfall gesperrt

Probleme bei der Bergung

Nach einem LKW-Unfall am Dienstagmorgen ist die A45 in Richtung Frankfurt zwischen Hagen und Lüdenscheid gesperrt gewesen. Vermutlich wegen den starken Windes war auf einer Talbrücke der leere Hänger eines Lastwagens umgekippt. Problematisch bei der Bergung: Die normalen großen Fahrzeuge wären zu schwer gewesen für die alte Brücke.

HAGEN

, 31.03.2015 / Lesedauer: 2 min

Dass viele Brücken auf der A45 nur eine eingeschränkte Tragfähigkeit haben, ist schon längere Zeit bekannt. Bei diesem LKW-Unfall am Dienstagmorgen wurde das aber zu einem ganz konkreten Problem.

Nachdem der Anhänger eines Lastwagens um 6.56 Uhr auf der Talbrücke Kattenohl - die erste hinter Hagen-Süd - umgekippt war, musste die A45 an dieser Stelle gesperrt werden. Die großen Rettungsfahrzeuge, die normalerweise eingesetzt werden, waren aber zu schwer für die Brücke.

Autobahn gesperrt - Stau bis Schwerte-Ergste

Also mussten die Helfer mit einem anderen Plan herangehen - und das dauerte.

So staute sich der Verkehr schnell bis hinter das Kreuz Hagen und bis Schwerte-Ergste. Um 11.15 Uhr erklärte die Polizei: Der Lastwagen konnte noch fahren und die Unfallstelle verlassen. Der Anhänger wurde anschließend , um 11.50 Uhr war die A45 wieder frei.

Schon vorher hatte die Polizei allerdings begonnen, den Stau aufzulösen. Die Lastwagen aus dem Stau konnten an der Unfallstelle vorbeifahren. Die Autos mussten wenden und zur Abfahrt Hagen-Süd zurückkehren.

Verletzt wurde beim Unfall niemand.

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Hintergrund: Die Brücken auf der A45

Mehr als 50 Brücken auf der A45 zwischen Dortmund und Frankfurt müssen in den Jahren bis 2030 komplett neu gebaut werden. Bei dieser Angabe beschränken sich die Landesbetriebe in Nordrhein-Westfalen und Hessen auf den Raum zwischen Westhofener Kreuz (A1/A45) im Norden und Gambacher Kreuz (A5/A45) im Süden. Wo genau diese Brücken liegen, können Sie auf dieser Karte sehen. Wenn Sie auf die Symbole klicken, öffnen sich weitere Infos.

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