Angsträume: An welchen Orten fühlen sich die Westhofener unsicher?

rnOrtsbegehung

Es gibt ein paar Orte in Schwerte, die die Menschen vor allem in der Dunkelheit meiden. Auch in Westhofen fehlt an wichtigen Stellen Straßenbeleuchtung. Daran soll sich bald etwas ändern.

Westhofen

, 05.09.2020, 17:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass es in Westhofen an vielen Stellen hakt, ist mittlerweile angekommen. Es gibt Stadtteil-Konferenzen, Ideenwerkstätte, Ortsbegehungen, Petitionen und vieles mehr, um den Ortsteil wieder attraktiver zu machen und ihm mehr Leben einzuhauchen.

Ein weiterer Punkt auf dieser Liste: Wie will man dem unsicheren Gefühl der Westhofener an manchen Stellen entgegenwirken? Der SPD-Ortsverein Westhofen hat gefühlte Angsträume im Ortsteil inspiziert. Die Hinweise kamen von den Bürgern.

Jetzt lesen

In der Dunkelheit ging es dann hauptsächlich um schlecht beleuchtete Stellen – beispielsweise den Fußweg von der parallel zur Hagener Straße laufenden Bruchstraße zur Wasserstraße – insbesondere für die Schüler aus der Bruchstraße die kürzeste Fußweg-Verbindung zur Reichshofschule und in das nördliche Westhofen – oder auch die Unterführung der Hagener Straße in Richtung Ruhrwaldkampfbahn.

Westhofen ist sicheres Pflaster – aber eben nicht überall

Vor allem in der Dunkelheit würden viele dieser Stellen zu gefühlten Angsträumen in Westhofen. Wegen unzureichender Beleuchtung könnte dort schneller etwas passieren. Außerdem stehen nach der Begehung noch weitere Stellen auf der Liste der SPD: der katholische Kindergarten am Eingang vom Grünen Weg in Richtung Sankt-Peter-Weg sowie an die Ecke Sankt-Peter-Weg/Jürgen-Velthaus-Straße in Richtung Lärchenweg. Überall dort müsste die Beleuchtung verbessert werden.

Generell, heißt es vom SPD-Ortsverein, sei Westhofen aber ein sicheres Pflaster.

Ähnlich sahen das auch die befragten Bürger in der großen RN-Umfrage zur Stadtzufriedenheit. Für immerhin knapp 42 Prozent der Befragten trifft es „eher zu“, dass sie sich in Schwerte generell sicher fühlen. Für weitere 15 Prozent trifft das voll und ganz zu. Ein Drittel hingegen gibt an, sich eher unsicher zu fühlen.

Was könne man also tun an den Orten, an denen sich die Schwerter mit einem mulmigen Gefühl bewegen müssen? Wenn es nach ihnen selbst geht, dann kann mehr Beleuchtung an Problem-Orten helfen. Auch mehr Präsenz von Polizei und Ordnungsdiensten war gewünscht.

Verkehrsspiegel soll für mehr Sicherheit am Schulweg sorgen

Aber dunkle Orte sind nicht das einzige Problemkind, wenn es um die Sicherheit in Westhofen geht. Auch im Straßenverkehr kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Bei der Ortsbegehung der SPD fiel außerdem auf, dass die Verkehrssituation an der Wasserstraße/Ecke Wiedebuschweg insbesondere für Radfahrer unübersichtlich ist.

Dieser Wegabschnitt werde jedoch gerade durch Schüler im Sommer als Umgehung des Kreisels auf der Hagener Straße genutzt, heißt es. Da wolle man im Rat einen Verkehrsspiegel beantragen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt