Antrag gestellt: Verbot für Jagd an Rohrmeisterei

Im Landschaftspark

Nur Biergarten, Spielplatz und Skaterfläche der Rohrmeisterei sind für Jäger tabu. Mit einem "Antrag auf Befriedung" will Stiftungsvorstand Tobias Bäcker dafür sorgen, dass künftig aber auf dem gesamten Rohrmeisterei-Plateau nicht mehr geschossen werden darf.

SCHWERTE

von Von Reinhrad Schmitz

, 31.05.2012, 19:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Areal um die Rohrmeisterei ist ein Jagdrevier - doch im Landschaftspark gibt es auch einen Spielplatz. Daher will Tobias Bäcker das Jagen dort verbieten lassen.

Das Areal um die Rohrmeisterei ist ein Jagdrevier - doch im Landschaftspark gibt es auch einen Spielplatz. Daher will Tobias Bäcker das Jagen dort verbieten lassen.

 Laut Jagdrecht – so erläutert Kreis-Sprecherin Constanze Rauert – sei das gesamte Bundesgebiet in Jagdreviere eingeteilt: „Alle Grundstücke gehören zu Jagdbezirken.“ Ausnahme seien lediglich Häuser sowie Gärten und Höfe, die unmittelbar an Häuser grenzen oder eingezäunt sind. Sie gelten als sogenannte befriedete Bezirke: „Da hat der Jäger nichts drin zu suchen, obwohl sie Teil seines Reviers sind.“

Der Landschaftspark und das Wäldchen an der Rohrmeisterei gehören nicht dazu. Doch Bäcker ist zuversichtlich, dies mit einem gut begründeten Antrag zu ändern. Auch die Stadt will diese Maßnahme prüfen lassen. „Es spräche nichts dagegen“, sagt Sprecher Carsten Morgenthal.

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