Anwohner fürchten sich vor Leuten, die dort "herumhängen"

Stadtpark

SCHWERTE Sie haben das Grün direkt vor der Tür – aber sie trauen sich nicht rein. Viele Bewohner des Hauses am Stadtpark meiden derzeit den Stadtpark, weil sie durch Personen eingeschüchtert fühlen, die dort "herumhängen".

von Von Nicole Giese

, 21.07.2009, 20:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
An den Zuständen im Stadtpark will Hans Dietmar Hellwig etwas ändern. Viele ältere Bewohner trauen sich nicht mehr in die Grünanlage.

An den Zuständen im Stadtpark will Hans Dietmar Hellwig etwas ändern. Viele ältere Bewohner trauen sich nicht mehr in die Grünanlage.

"Viele Anwohner fühlen sich derzeit durch laute Gespräche bis in die tiefe Nacht und Hundegebell belästigt", so Hellwig. Wer sich doch in den Park wage, müsse damit rechnen, dass irgendwo jemand in einer Ecke stehe und Wasser lasse. "Die Anwohner wünschen sich eine Lösung des Problems." Jutta Götzke vom Beschwerdemanagement der Stadt ist die Situation nicht unbekannt. Doch der Park sei eine öffentliche Anlage. "Wir können keinem den Zutritt verwehren." Sie wolle aber in den kommenden Tagen selbst im Stadtpark vorbeischauen. "Ich kenne einige der Anwesenden und kann vielleicht an ihre Vernunft appellieren", so die Leiterin des Beschwerdemanagements.

Dietmar Hellwig hat einen weiteren Vorschlag: "Vielleicht kann man den Park besser auslichten, um eine gewissen soziale Kontrolle zu erreichen", schlägt er vor. So könnten einige der großen Eiben abgeholzt werden und die "grüne Wand" zur Gasstraße müsste vom Wildwuchs befreit werden.

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