Eine Capri-Sonne aus 1992 – das zeigt, was für ein großes Problem unsere Gesellschaft mit Müll hat. © Dirk Kreckel
Meinung

Aufsammeln statt aufregen: Kopfschütteln löst unser Müllproblem nicht

Wer kennt es nicht – das Kopfschütteln, wenn man Müll in der Natur sieht? Dirk Kreckel sammelt ihn ein, statt sich nur darüber aufzuregen. Eine Inspiration für alle, findet unsere Autorin.

Stellen Sie sich das mal vor: Jeden Tag gehen Sie los, bewaffnet mit einer leeren Tüte. Unterwegs sammeln sie den Müll der Menschen auf, die es nicht interessiert, was damit in unserer Umwelt passiert. Sie finden zum Teil Müll aus dem alten Jahrtausend. Und kommen immer mit einer vollen Tüte zurück.

Das klingt für einige sicher frustrierend, für andere vielleicht aber auch anspornend. Bei mir war das so. Ich bin motiviert, nachdem ich mit Dirk Kreckel sprechen durfte. Als Einzelperson leistet er jeden Tag einen bedeutenden Beitrag dazu, die Stadt Schwerte besser zu machen.

Was kann ich als Einzelner tun?

Damit möchte ich nicht die öffentliche Arbeit diskreditieren, die bereits geleistet wird. Vielmehr möchte ich damit betonen, wie wichtig es ist, dass man sich als Mensch die Gedanken macht: Was kann ich tun, um meinen Beitrag zu leisten? Wie kann ich die Welt mit meiner eigenen Macht ein wenig besser gestalten?

Viele tun das, indem sie ihren Konsum überdenken. Andere gehen auf die Straßen oder engagieren sich in Vereinen oder in der Politik. Das Wichtigste daran ist jedoch: Diese Menschen tun etwas.

Ich habe für mich entschieden, dass auch ich einen weiteren Beitrag leisten möchte. Und ich denke, dass viel mehr Menschen diesem Beispiel folgen sollten.

Über die Autorin
Volontärin
Obwohl nicht in Dortmund geboren, bin ich doch eng mit dieser Perle des Ruhrpotts verbunden. Eine Stadt durch die Augen eines Journalisten kennenzulernen, das fasziniert mich. Seit Oktober 2017 arbeite ich für die Ruhrnachrichten und bin seit April 2020 Volontärin.
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Denise Felsch

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