Auto in der Ruhr: Trotz neuer Spuren weiterhin rätselhaft

WESTHOFEN Neue Erkenntnisse im Fall des in der Ruhr versunkenen Autos werfen weitere Fragen auf: Wenn es ein Unfall war, warum ist der Fahrer nicht mit dem Auto in die Ruhr gestürzt?

von von Heiko Mühlbauer

, 10.11.2008, 18:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gegen 9 Uhr zog ein Kran den schwarzen Ford aus dem Wasser.

Gegen 9 Uhr zog ein Kran den schwarzen Ford aus dem Wasser.

Die Spuren auf der Hagener Straße würden auf einen Unfall hindeuten, erklärte Polizeisprecher Martin Volkmer gestern. Mitarbeiter der Feuerwehr berichteten, dass aber kein Fenster oder eine Tür des Fahrzeugs geöffnet war, so dass der Fahrer vermutlich nicht mit in den kalten Fluten gelandet sei. Die Polizei hat den Wagen sichergestellt und sucht nun nach weiteren Spuren, die Aufklärung über das Geschehens geben können. Am Samstag gegen 3.30 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei informiert, weil er die Geräusche eines Unfalls gehört hatte. Die Polizei fand auch einen durchbrochenen Zaun an der Hagener Straße und Spuren, die in Richtung Ruhr wiesen.

Der Fluss ist wegen des nahen Wehrs an dieser Stelle verhältnismäßig tief. Den Wagen selbst fand man erst nach einer aufwendigen Suche, an der neben der Feuerwehr und der Polizei auch die Helfer der DLRG teilnahmen.

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