Ausbau der B236 in Schwerte steht kurz bevor: Deges kündigt Abriss von Häusern an

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Der Parkplatz am Freischütz wurde abgeriegelt, die Baucontainer aufgestellt. Der Ausbau der B236 rückt näher. Was wird gemacht und wie ist der Stand der Planungen?

Schwerte

, 27.03.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine Reihe von Bürocontainern steht seit dieser Woche auf dem Parkplatz gegenüber dem Ausflugslokal Freischütz. Sie sind die Vorboten des Ausbaus. Gleichzeitig wurde der gesamte Parkplatz gesperrt.

Nach vielen Verzögerungen, will die Deges jetzt tatsächlich mit dem Ausbau der B236 vom Tunnel in Berghofen bis zur Autobahn in Schwerte beginnen.

Abrissgenehmigung für Häuser ist erteilt

Bereits für die kommenden Woche kündigt man den Abriss von zwei Häusern an.

„An der Hörder Straße werden die Gebäude mit den Hausnummern 116 und 122 abgebrochen; die Grundstücke sind bereits seit längerem in Besitz des Bundes“, schreibt Deges Sprecherin Simone Döll auf unsere Anfrage.

Das Haus Hörder Straße 116 soll jetzt bald abgerissen werden, um Platz für den Ausbau der B236 zu machen.

Das Haus Hörder Straße 116 soll jetzt bald abgerissen werden, um Platz für den Ausbau der B236 zu machen. © Heiko Mühlbauer

Auch das Haus Hörder Straße 122 muss der erweiterten Bundesstraße weichen.

Auch das Haus Hörder Straße 122 muss der erweiterten Bundesstraße weichen. © Heiko Mühlbauer

„Aber auch für die Gebäude 88 und 90b wurde eine Abrissgenehmigung erteilt“, erklärt Stadtsprecher Ingo Rous.

Vertrag über Lärmschutzwände steht noch aus

Der Ausbau der B236 wurde bei der Ausschreibung in vier Baulose aufgeteilt. Und zwar:

  • Die Baustrecke
  • Die Lärmschutzwände
  • Die Verkehrssicherung
  • Fahrzeugrückhaltesysteme (Schutz- und Leitplanken)

Drei der vier Ausschreibungen seien beendet und die Firmen auch schon beauftragt, so die Deges-Sprecherin. In der Woche vor Ostern wolle man auch den Auftrag für den Bau der Lärmschutzwände unter Dach und Fach bringen.

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Trotz Corona-Krise hält Deges am Bauplan fest

Bei der Deges ist man überzeugt, den zuletzt angepeilten Bauplan auch in Corona-Zeiten einhalten zu können. „Wir wollen alle Baumaßnahmen in NRW, also auch den Ausbau der B236, wie angekündigt fortführen. Wir wissen aber auch, dass die Mitarbeiter unserer Auftragnehmer durchaus ebenso betroffen sein können, wie jeder andere Bürger auch. Von daher wird die Lage täglich neu zu bewerten sein“, so Döll.

Kanal wird noch verlegt

Bevor der richtige Ausbau losgeht, muss aber noch ein Kanal verlegt werden.

„Wir erwarten in Kürze die genehmigte Verkehrsrechtliche Anordnung von Straßen.NRW Autobahnniederlassung Hamm, um südlich des Überführungsbauwerks über die A1 bis Talweg zur Herstellung eines neuen Kanals eine Inselbaustelle einzurichten“, hieß es dazu von der Deges.

Bürgersprechstunde im April findet nicht statt

Ach ja und eine Corona-Auswirkung gibt es bereits jetzt: Die nächste Bürgersprechstunde zum Ausbau der B236 am 22. April findet aus aktuellem Anlass nicht statt.

Dafür ist aber das Bürgertelefon unter der Nummer 0800 5895 2479 sieben Tage die Woche von 8 bis 20 Uhr weiter geschaltet und auch das Kontakformular auf der Homepage der Deges kann bei Anfragen genutzt werden.

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