DSW21

Bau neuer Wartehäuschen: Generalprobe fand im Dortmunder Stadtteil statt

In den kommenden Jahren werden in Dortmund hunderte neue Wartehäuschen gebaut. Fünf pro Woche sollen es sein. Ob das in diesem Takt auch klappt, wurde in Hörde geprüft.
Am Entenpoth in Hörde stehen zwei neue Wartehäuschen, die zu den ersten in Dortmund zählen. © Holger Bergmann

An Dortmunder Bus- und Bahnhaltestellen gibt es 680 Fahrgastunterstände, 530 werden jetzt vom Vermarkter RBL Media betrieben. 219 davon werden seit Freitag (17.9.) in den nächsten zwei Jahren gegen neue Modelle ausgetauscht.

Laut einer Pressemitteilung fand der Startschuss des Umbaus an der Markgrafenstraße statt. Das stimmt nicht ganz, sagt jetzt eine DSW21-Sprecherin. Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Baubeginn standen fünf dieser Wartehäuschen in Hörde.

An den Haltestellen Entenpoth, Hörder Neumarkt und Teutonenstraße wurden schon vorher fünf Häuschen aufgestellt, um zu schauen, ob die Montage wie angedacht abläuft.

Finanzierung über Werbeeinnahmen

„Transparent, hell und modern“, so werden die neuen Unterstände angepriesen. Sie sehen wie ganz normale Wartehäuschen aus. Entscheidend für die Stadt Dortmund ist, dass diese Unterstände RBL Media gehören. Der Aufbau und der Unterhalt werden über Werbeeinnahmen finanziert.

Fünf Wartehäuschen in einer Woche in Hörde, das ist kein Zufall. Denn fünf Häuschen pro Woche, das ist der Takt, in dem es nun in den nächsten Jahren weitergehen soll. RBL Media schlägt dieses Tempo ein, weil die Corona-Pandemie für Verzögerungen gesorgt hat und man ein wenig hinterher hinkt.