Bauarbeiten am Westhofener Kreuz starten Montag

Verkehr beeinträchtigt

Ab Montag, 24. April, beginnen die Bauarbeiten im Bereich des Westhofener Kreuzes - sie werden mindestens bis August dauern. Dabei wird nicht nur der Verkehr auf der A45 beeinträchtigt, auch auf Spuren der A1 haben die geplanten Änderungen der Verkehrsführung Einfluss.

WESTHOFEN

21.04.2017, 18:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Westhofener Kreuz.

Das Westhofener Kreuz.

Eine neue Baustelle bremst ab Montag, 24. April, den Verkehr auf der Autobahn A45 im Bereich des Westhofener Kreuzes. Der Landesbetrieb Straßen NRW lässt schadhafte Fahrbahnübergänge der Brücke über die Wannebachstraße instand setzen. Die Maßnahme dauere voraussichtlich bis Ende August/Anfang September, kündigt die Autobahn-Niederlassung in Hamm an. In diesem Zeitraum müsse die Verkehrsführung mehrfach geändert werden.

Auf dem Bauwerk Wannebachstraße verlaufen nicht nur die Fahrstreifen der A45, sondern auch schon die Spuren der Abbieger zur A1. „Der Verkehr läuft während der Bauzeit in jeder Fahrtrichtung in zwei Fahrspuren, alle Fahrbeziehungen bleiben befahrbar“, heißt es in der Pressemitteilung. Beeinflusst würden durch die Nähe zum Westhofener Kreuz aber auch die dort bestehenden Fahrbeziehungen zwischen der A1 und der A45.

Verkehrsführung wird während der Bauzeit mehrfach geändert

Um alle Verkehrsströme im Westhofener Kreuz aufrecht zu erhalten, muss die Verkehrsführung im Laufe der viermonatigen Bauzeit mehrfach geändert werden. „Die Arbeiten erfolgen innerhalb von neun Bauphasen bei Aufrechterhaltung aller Fahrbeziehungen“, heißt es. Die verschiedenen Verkehrsführungen dienten dazu, die Bauarbeiter zu schützen.

Die jeweils vorhandene Verkehrsführung wird zusätzlich genutzt, um im Bereich der Parallelfahrbahn in Richtung Dortmund ein Betonfundament für ein neues Verkehrszeichen zu legen.

Fahrbahnübergänge sind essenziell für Haltbarkeit der Brücke bei jedem Wetter

Fahrbahnübergänge – so erläutern die Experten von Straßen NRW – sind dem Verschleiß ausgesetzte Metallkonstruktionen am Anfang und Ende einer Brücke. Sie dienen dazu, dass sich die Brückenplatte bei verschiedenen Temperaturen ausdehnen kann, ohne Schaden zu nehmen. Die sogenannten „Dehnwege“ variierten dabei je nach Baustoff und Länge der Platte. Zum Beispiel dehne sich eine 20 Meter lange Stahlbeton-Brückenplatte bei einem Temperatur-Unterschied von 60 Grad (Winter minus 20/Sommer plus 40 Grad) um rund 1,2 Zentimeter aus.

Straßen NRW investiert für die Instandsetzung von Fahrbahnübergängen im Bereich der Autobahnniederlassung Hamm in diesem Jahr 3,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

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