Klimaprojekt

Baumpaten gesucht: Stadt Schwerte verteilt 200 Klimabäume

Im April haben 100 Klimabäume im Ruhrgebiet ihre neuen Paten gefunden. Nun geht das Projekt, an dem insgesamt 42 Kommunen beteiligt sind, in die zweite Runde. Auch die Stadt Schwerte ist mit dabei.
Herbstlich verfärbte Blätter sind bei trübem Wetter an Bäumen bei Wittmar im Landkreis Wolfenbüttel zu sehen (Aufnahme mit langer Belichtungszeit, Zoomeffekt). +++ dpa-Bildfunk +++ © picture alliance/dpa

Das Projekt Klimabäume geht in die zweite Runde. Am Samstag (30. Oktober) verteilt die Stadt Schwerte in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr (RVR), der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“, der Emschergenossenschaft und 42 weiteren Kommunen insgesamt 10.000 Klimabäume, für deren Patenschaft ab sofort private Haus- und Grundstückseigner gesucht werden.

Am Samstag (16. Oktober) läuft die Bewerbungsfrist aus.

„Du hast das Grundstück, wir haben den Baum!“

Unter dem Motto „Du hast das Grundstück, wir haben den Baum!“ haben im April die ersten 100 Klimabäume ihre Baumpaten in der Metropolregion Ruhr gefunden. Die Motivationen der Bewerber waren vielseitig, doch mehrheitlich wollten sie „einen zusätzlichen positiven Beitrag zur Klimabilanz in unserer Region beitragen“.

Die Stadt Schwerte ist diesmal mit einer Verteilerstelle und mehr als 200 Klimabäumen beim Projekt dabei und die Bürgerinnen und Bürger aus Schwerte können mitmachen. Wer eine Baumpatenschaft auf seinem Grundstück übernehmen möchte, kann sich ab sofort über die Webseite der Aktion mit seinen Kontaktdaten und einem Bild vom Pflanzort bewerben.

Beitrag zum Klima und frische Früchte

Gut zu wissen: Bei den Klimabäumen handelt es sich um Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäume, die neben ihrem positiven Beitrag zum Klima, auch gesunde Früchte liefern. Weitere Infos sind auf der Website zu finden. Abgeholt werden kann der Baum am 30. Oktober am Schwerter Rathaus.

Detaillierte Infos zum Ablauf und zur Ausgabe gehen direkt an die Bewerber. Das Projekt Klimabäume wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert. Es ist Teil der Offensive Grüne Infrastruktur 2030, einem Leitprojekt des RVR für die Metropole Ruhr aus der Ruhr-Konferenz NRW.