Trauermonat

Bestatter bieten Beratung an: Wie man die eigene Beerdigung plant

Über die eigene Sterblichkeit nachzudenken und Vorsorge für die Beerdigung zu treffen, ist sicher nicht leicht. Bestatter bieten Unterstützung und Beratungen zu diesem Thema an.
Maik Richard, Bestatter im Bestattungshaus Bovensmann, berät zum Thema Bestattungsvorsorge. © LUTZ BAHMUELLER

Anlässlich der stillen Tage im November gedenken viele Angehörige ihrer Verstorbenen, besuchen diese auf dem Friedhof und verzieren die Gräber mit Trauergestecken und anderem Grabschmuck.

Das Schwerter Bestattungshaus Bovensmann nimmt dies zum Anlass, auf die Bedeutung einer Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten hinzuweisen. Beratungsgespräche führen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Bovensmann in Corona-Zeiten auch schonmal per Videotelefonat durch.

„Bestattungsvorsorge ist sinnbildlich ein bisschen wie den Koffer für die letzte Reise packen, zur Erleichterung der Angehörigen. Welche Musik soll auf der Trauerfeier gespielt werden? Welche Blumen mochten Sie schon immer?“, erklärt Maik Richard, Bestatter im Bestattungshaus Bovensmann.

Finanzielle Absicherung

Mit einer finanziellen Absicherung können außerdem die Kosten einer Bestattung gedeckt werden, entweder durch die Treuhandeinzahlung oder durch die monatliche Einzahlung kleiner Beträge in eine Sterbegeldversicherung.

Wer an einer Bestattungsvorsorge interessiert ist, kann sich beim Bestatter vor Ort ausführlich beraten lassen. Tatsächlich sieht Maik Richard ein gesteigertes Interesse am Thema: „Gerade in den letzten Wochen haben wir viele Vorsorgegespräche bei uns im Bestattungshaus geführt.“

Die Mehrzahl der Beratungsgespräche findet aber immer noch ganz klassisch in den Räumlichkeiten von Bovensmann in der Rathausstraße statt.