Nicht nur eine Straftat Betrunkener Radfahrer aus Schwerte aufgefallen

Freie Mitarbeiterin
Stoppschild
Ein auffälliger Radfahrer wurde in Schwerte von der Polizei angehalten. Vor Gericht stellten sich noch mehr Straftaten heraus. © unsplash
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Es ist etwa 19 Uhr am 7. Juli, als Polizeibeamten auf der Lohbachstraße in Schwerte ein Fahrrad auffällt. Der Radler missachtet ein Stoppschild, kommt in den Gegenverkehr, bewegt sich in Schlangenlinien fort. Als die Beamten den 22-Jährigen anhalten, stellen sie 1,27 Promille fest.

Vor Gericht kommen weitere Straftaten ans Licht

Der Mann findet sich im Amtsgericht Schwerte wieder. „War so“, macht es sein Verteidiger kurz. Während der Verhandlung kommt heraus, dass der Angeklagte ein Alkohol- und Drogenproblem hat, mehrfach unter anderem wegen Drogenbesitzes, sexueller Nötigung, Körperverletzung und Hausfriedensbruchs vorbestraft ist und schon eine Haftstrafe abgesessen hat.

Die Trunkenheitsfahrt auf dem Fahrrad begeht er knapp drei Monate nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde. Etwas, das in der Verhandlung zusätzlich gegen ihn spricht. Nach einem Therapieabbruch, wolle er mit Hilfe seiner Betreuerin nun einen neuen Versuch starten, von Suchtstoffen loszukommen, erklärt der Schwerter. Urteil: 500 Euro Geldstrafe.