Bislang nur ein Interessent für die Immobilie

Freizeitbad

SCHWERTE Ein einziger Interessent hat sich bislang auf die europaweite Ausschreibung gemeldet. Das FAB-Grundstück ist kein Verkaufsschlager. Allerdings ist man bei der Stadt darüber auch nicht traurig.

von Von Heiko Mühlbauer

, 03.11.2009, 19:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
23.200 Quadratmeter umfasst das Gelände des Freizeit- und Allwetterbades. Allerdings ist über die Hälfte Überschwemmungsgebiet.

23.200 Quadratmeter umfasst das Gelände des Freizeit- und Allwetterbades. Allerdings ist über die Hälfte Überschwemmungsgebiet.

Während auf Antrag der Linken am Mittwoch im Rat die Schließung des Bades zum Jahresende noch einmal auf den Prüfstand kommen soll, wird von Seiten der Stadt das Ende des FAB mit Hochdruck vorbereitet. Zum Jahresende wird der amtierende Geschäftsführer der Bädergesellschaft gehen. Nachfolger soll Kämmerer Peter Schubert werden, unentgeltlich allerdings. Mit ihm sollen zehn Mitarbeiter in die neue Bädergesellschaft wechseln, die dann nur das Stadtbad betreibt. Fünf der rund 40 Beschäftigten der Bädergesellschaft haben ohnehin eine Weiterbeschäftigungsgarantie bei der Stadt. Drei von ihnen gehören zu den zehn verbleibenden Angestellten, zwei weitere werden anderswo in der Verwaltung untergebracht. Für die restlichen 30 FAB-Mitarbeiter verhandelt man derzeit um einen Sozialplan. Am 27. November tagt die Einigungsstelle.

Völlig fraglich ist hingegen, was mit der Immobilie ab Jahresbeginn passieren soll. Denn wenn Bürgermeister Heinrich Böckelühr am 31. Dezember wie angekündigt den Schlüssel rumdreht, muss sichergestellt werden, dass die Gebäude nicht dem Vandalismus preisgegeben werden. „Zumindest ist das Gelände bereits eingefriedet“, so Kämmerer Schubert. 

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