Feuerwehr-Großeinsatz am Altenheim: Betreiber kündigt Konsequenzen an

rnBrand am Seniorenheim

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr endete der Brand auf einem Raucherbalkon des Klara-Röhrscheidt-Hauses noch glimpflich. Das Heim denkt jetzt über weitere Schutzmaßnahmen nach.

Schwerte

, 29.10.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Terrassenscheiben zum angrenzenden Aufenthalts- und Küchenbereich waren durch die große Hitze schon geborsten, der Qualm war in den Raum eingedrungen. Glücklicherweise konnte die Feuerwehr den Brand auf dem Balkon des Klara-Röhrscheidt-Hauses am späten Dienstagabend mit einem Großeinsatz aber rasch löschen, bevor Schlimmeres passieren konnte. „Wir sind froh, dass alle Brandvorkehrungen funktionieren“, sagt Fabian Tigges, Pressesprecher des Einrichtungs-Trägers Diakonie Mark-Ruhr (Hagen).

Träger des Altenheims kündigt Konsequenzen an

Die Ermittlungen zu der Frage, wie es zu dem Brand einer Plastikkiste für Sitzauflagen kommen konnte, sind bei der Polizei noch nicht abgeschlossen. Das Ergebnis will man bei der Diakonie erst abwarten, denkt aber auch schon einen Schritt weiter für das 94-Betten-Heim. „Natürlich wird das Konsequenzen haben“, erklärt Fabian Tigges: „Dass sich so ein Vorfall nicht mehr wiederholen kann.“

Der Sprecher weiß, dass die Balkone vom Personal für Raucherpausen genutzt werden. Eine Option könnte jetzt beispielsweise sein, ähnlich wie beim Marienkrankenhaus einen eigenen Raucherbereich weit weg vom Gebäude einzurichten. Damit niemand im Regen stehen muss, hat die Klinik dafür eine Art Bushaltestelle als Überdachung gebaut. Das könnte auch ein Vorbild für das Altenheim sein.

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