Brücke am Kirschbaumsweg: Wann sich was tut

Aufträge werden bald vergeben

Spätestens in rund vier Jahren muss die Bahnbrücke am Kirschbaumsweg in Schwerte saniert werden. In wenigen Tagen beginnt die Stadt, erste Aufträge für diesen Bau zu vergeben. Welche Arbeiten jetzt schon konkret geplant werden müssen und warum diese schon ausgeschrieben wurden.

SCHWERTE

, 04.05.2017, 05:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bereits im Jahr 2013 musste die marode Bahnbrücke am Kirschbaumsweg für ein knappes Jahr gesperrt werden.

Bereits im Jahr 2013 musste die marode Bahnbrücke am Kirschbaumsweg für ein knappes Jahr gesperrt werden.

Bis spätestens 2021 muss die Bahnbrücke am Kirschbaumsweg umfassend saniert sein. Das hatte das Ingenieurbüro Thomas und Bökamp der Stadt bereits 2014 ins Stammbuch geschrieben. Das Büro hatte für die Stadt die Brücke untersucht und war am Kirschbaumsweg auf erhebliche Schäden gestoßen.

Bahnstrecke muss gesperrt werden

Fast 1,7 Millionen Euro kostet der Neubau der Nord-Süd-Verbindung, an dem sich auch die Deutsche Bahn beteiligen soll, nach ersten Berechnungen. Gebaut wird zwar erst ab dem Jahr 2021, doch bereits jetzt müssen die ersten Ingenieursaufträge vergeben werden. In seiner Sitzung am Donnerstag, 11. Mai, soll der Wirtschaftsausschuss Aufträge für insgesamt 65.000 Euro vergeben. Diese reichen vom Grünschnitt, über Vermessungsarbeiten bis zu Bodenuntersuchungen.

Warum man bereits jetzt mit den Arbeiten beginnen muss, erläutert Kämmerin Bettina Brennstuhl in ihrer Vorlage für den Planungs- und Wirtschaftsausschuss des Rates. Damit man die Brücke neu bauen kann, muss die Bahnstrecke gesperrt werden. Für die Einrichtung solcher Sperrpausen braucht die Deutsche Bahn mit ihren ausgeklügelten Fahrplänen einen gewissen Vorlauf.

Zuschüsse von der Bahn?

Außerdem geht die Stadt davon aus, Zuschüsse zum Bau von der DB-NetzAG zu erhalten. Die können noch bis Dezember 2018 angemeldet werden. Bis dahin muss aber eine Entwurfsplanung gemacht werden.

Für Schwerter Autofahrer steht jedenfalls fest: Die Brücke, die im vergangenen Sommer provisorisch mit Stahlträgern gesichert wurde, wird spätestens im Januar 2021 für längere Zeit komplett gesperrt.

Der Planungsausschuss beschäftigt sich am Dienstag, 9. Mai, und der Wirtschaftsausschuss am Donnerstag, 11. Mai, mit dem Thema – jeweils um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Rathausstraße 31.

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