Gequält humpelt Junghahn Blümchen durch den Stall, wo er sich von den Misshandlungen durch die Kinder erholen soll.
Gequält humpelt Junghahn Blümchen durch den Stall, wo er sich von den Misshandlungen durch die Kinder erholen soll. © Reinhard Schmitz
Polizei in Schwerte

Brutale Tierquälerei: Kinder-Horde dringt in Hühnerhof in Schwerte ein

An den Beinen herumgewirbelt, Federn ausgerissen, mit Stöcken geschlagen: Abscheuliche Szenen spielten sich auf dem Hühnerhof ab. Die Polizei ermittelte Verdächtige - und erlebte Unfassbares.

Mühsam humpelt Junghahn Blümchen durch den Stall, in dem er sich nur langsam von den Torturen erholt. Das Huhn in der Box nebenan haben die Tierquäler noch barbarischer misshandelt. Bei lebendigem Leib wurden ihm die Federn bis auf die nackte Haut büschelweise herausgerissen – von Kindern, wie Nachbarn in der Altstadt entsetzt beobachten mussten. Eine ganze Horde von Jungen und auch Mädchen sei auf die idyllische Tierwiese unterhalb der Altstadtmauer hinter dem Wuckenhof eingedrungen. Die Jüngsten von ihnen sollen höchstens im Alter von i-Männchen gewesen sein.

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Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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