Bürgermeister Böckelühr bleibt bei getrennten Wahlterminen

Nach Gesetzesänderung

Zum ersten und letzten Mal sollen in den kommenden beiden Jahren Stadtrat und Bürgermeister an getrennten Terminen gewählt werden. Allerdings können die Stadtoberhäupter auch freiwillig ein Jahr früher vom Amt zurücktreten und eine gemeinsame Wahl ermöglichen.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 06.04.2013, 07:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Heinrich Böckelühr will nicht freiwillig zurücktreten, um dann erneut bei der Wahl anzutreten. Er bleibt auch nach der Gesetzesänderung bei zwei getrennten Wahlterminen für den Rat und das Bürgermeisteramt.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr will nicht freiwillig zurücktreten, um dann erneut bei der Wahl anzutreten. Er bleibt auch nach der Gesetzesänderung bei zwei getrennten Wahlterminen für den Rat und das Bürgermeisteramt.

Die Kosten sind nach Böckelührs Einschätzung aber nicht entscheidend. Dann hätte man die abgeschaffte Stichwahl nicht wieder einführen dürfen. Die koste ja schließlich genau soviel wie ein erster Wahlgang. Letztlich lasse das neue Gesetz aber eine Entscheidungsfrist bis zum 30. November offen, so Böckelühr. Und die solle man auch in Ruhe abwarten. Persönlich sei er ein Anhänger des süddeutschen Wahlrechts. Dort werden Bürgermeister und Landräte für acht Jahre gewählt. Landrat Michael Makiolla (SPD) will seinen vorzeitigen Rücktritt nicht ausschließen. Grundsätzlich könne er sich vorstellen, bereits 2014 aus dem Amt auszuscheiden und sich dann um eine erneute Kandidatur für die Sozialdemokraten zu bewerben, so seine Sprecherin Constanze Rauert. Doch auch er will sich das Gesetz zunächst im Detail ansehen, bevor er entscheidet. 

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