Bürgermeister gedenkt der Corona-Toten - viele Schwerter taten es ebenso

Corona-Gedenktag

Mit einer Kerze in der St. Viktor Kirche gedachte Bürgermeister Dimitros Axourgos am Sonntag (18.4.) der Opfer der Pandemie sowie den Hinterbliebenen. Auch andere Schwerter folgten dem Beispiel.

Schwerte

19.04.2021, 11:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Dimitros Axourgos gedachte in der St. Viktor Kirche der Opfer der Corona-Pandemie sowie den Hinterbliebenen und noch immer Erkrankten.

Bürgermeister Dimitros Axourgos gedachte in der St. Viktor Kirche der Opfer der Corona-Pandemie sowie den Hinterbliebenen und noch immer Erkrankten. © Stadt Schwerte

Bürgermeister Dimitrios Axourgos hat am Tag des Gedenkens für einen Moment innegehalten. Er entzündete am Sonntag (18.4.) eine Kerze in der St. Viktor Kirche - aus Trauer um die vielen Menschen, die in der Corona-Pandemie ihr Leben verloren haben und aus Solidarität sowohl mit den Hinterbliebenen als auch mit den aktuell Erkrankten.

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„Die Pandemie ist noch nicht überwunden“, so Axourgos. „Aber das darf uns nicht davon abhalten, dass wir als Gesellschaft Anteil nehmen am Leid, das viele Menschen durch den Verlust eines lieben Menschen erfahren mussten.“

Appell an die Bürgerinnen und Bürger: Solidarität

Und auch an die Bürgerinnen und Bürger hatte der Bürgermeister an diesem Tag eine wichtige Nachricht: „Ich appelliere an Sie, liebe Schwerterinnen, liebe Schwerter, weiterhin die Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu unterstützen. Solidarität ist eine starke Waffe im Kampf gegen das Virus“.

Mehr als 75.000 Menschen sind bundesweit an der Infektion gestorben. Knapp 15.000 von ihnen kommen aus Nordrhein-Westfalen. Im Kreis Unna haben rund 450 Menschen ihr Leben verloren, 59 von ihnen lebten in Schwerte. Die Kirchengemeinden aus der Ruhrstadt richteten Orte für ein stilles Gedenken und ein Gebet für die Verstorbenen und die Hinterblieben ein.

Trauerbeflaggung an öffentlichen Gebäuden

Für öffentliche Gebäude hat das Land Trauerbeflaggung angeordnet. In Schwerte wehten die Flaggen des Bundes, des Landes und die Europaflagge am Rathaus und an den Schulen auf Halbmast.

Am Gedenktag hingen die Flaggen auf Halbmast - auch am Ruhrtal-Gymnasium.

Am Gedenktag hingen die Flaggen auf Halbmast - auch am Ruhrtal-Gymnasium. © Stadt Schwerte

Und auch andere Schwerterinnen und Schwerte folgten dem Beispiel und nahmen Anteil am Gedenktag: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims Dr. Kneip „Haus Schwerte“ entzündeten ebenfalls eine Kerze für die Opfer der Pandemie. „Unsere Gedanken sind bei ihren Familien, Angehörigen und Freuden“, sagt Sozialdienstleiter Welf-Alexander Wemmer.

Auch in der Pflegeeinrichtung Dr. Kneip "Haus Schwerte" gedachte man mit einer Kerze der Opfer.

Auch in der Pflegeeinrichtung Dr. Kneip "Haus Schwerte" gedachte man mit einer Kerze der Opfer. © Dr. Kneip Haus Schwerte

Initiiert wurde der bundesweite Gedenktag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der in Berlin zu einem staatlichen Gedenktag unter Berücksichtigung der Coronaschutzverordnungen eingeladen hatte.

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