Das passiert bei der Nacht der Jugendkultur

Am 26. September

Der Schwerter Marktplatz soll am 26. September das Wohnzimmer der Jugendlichen werden. Bei der Nacht der Jugendkultur gibt es unter anderem Musik von verschiedenen Acts, die mehrere Bühnen bespielen werden. Doch nur Musik hören sollen die Jugendlichen nicht. Es soll und darf auch selbst angepackt werden.

Schwerte

, 23.09.2015, 19:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das passiert bei der Nacht der Jugendkultur

Bei der Nacht der Jugendkultur verwandelt sich der Schwerter Marktplatz in das Wohnzimmer der Jugendlichen.

Ein paar hundert „Nachtgestalten“ werden sich am Samstag (26. 9.), von 18 bis 22 Uhr auf dem Marktplatz tummeln: Sie kommen zur „Nachtfrequenz 15“, der Nacht der Jugendkultur, aus ihren Behausungen und wollen es sich rund um zwei Bühnen gemütlich machen.

Landesweite Veranstaltung

Schwerte bildet einen von 60 Bausteinen der landesweiten Veranstaltung, die hier vom Jugendamt und dem Verein für soziale Integrationshilfen (VSI) mit großer Unterstützung durch fast 100 ehrenamtliche Jugendliche veranstaltet wird.

Wie der Streetworker "Quarterback" Peter Blaschke berichtet, rechnen die Veranstalter auch in diesem Jahr mit mindestens 500 Besuchern, die sich diesmal ausschließlich auf dem Marktplatz einfinden werden, der als Wohnzimmer daherkommen soll.

Judith Bäcker vom Jugendamt erklärt: „Wir haben zwei Bühnen, die abwechselnd bespielt werden.“ Zum Beispiel vom Theater am Fluss, dessen Nachwuchs-Abteilung eigens einen Trailer für das nächste Stück einstudiert hat: „Andorra“ von Max Frisch. Aber auch von der Rockband Dark Void des Ruhrtal-Gymnasiums, dem Duo Charlotte und Amelie, das mit Klavier, Gitarre und Tambourin Coversongs und Selbstgeschriebenes präsentiert oder der Jam-Stylez-Crew. Die Tanzschule Thiele gehört ebenso zu den Unterstützern des Abends wie die Rohrmeisterei und Lichtkünstler Jörg Rost.

Selbst anpacken

Im Wohnzimmer-Ambiente sollen die Jugendlichen aber nicht nur chillen und konsumieren, sondern auch selbst anpacken: Graffiti zum Mitnehmen, bemalte Leinenbeutel, Freundschaftsbänder, selbst gestaltete Kappen, Buttons können als Erinnerungsstücke an die „Nachtfrequenz 15“ hergestellt werden.

Auf der Facebook-Seite „“ sollen bis zum 26. September nach und nach die Gruppen und Bands vorgestellt werden. Dort können sich auch noch Helfer melden. Anmeldungen von Ehrenamtlichen sind auch möglich bei Judith Bäcker, Tel. 10 43 78, und Jonas Martinetz, Tel. 10 44 10, vom Jugendamt und beim Streetworker "Quarterback" Peter Blaschke, Tel. 2 51 45 54.

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