Der katholischen Jugendarbeit geht das Geld aus

Nur noch Ehrenamt

Die Arbeit in den katholischen Jugendzentren wird im neuen Jahr erheblich eingeschränkt. Sie kann nur noch ehrenamtlich weitergeführt werden, weil kein Geld mehr für das Gehalt von Jugendreferentin Donata Vicktor zur Verfügung steht.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz und Heiko Mühlbauer

, 25.11.2011, 08:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn das Gehalt sei zum großen Teil von einer Erbschaft finanziert worden, deren Mittel nach mehr als zehn Jahren aufgebraucht sind. Auch die Sparkasse, die einen Zuschuss gab, habe signalisiert, dass dieser wegen steigender Anfragen nicht mehr in der gewohnten Form geleistet werden könne. „Eine Kündigung auszusprechen, ist immer unangenehm und problematisch“, bedauert Pfarrer Iwan: „Aber wenn kein Geld da ist....“  Nun überlege man, in welcher Weise die offenen Jugendtreffs weitergeführt werden können. Denn es bleiben ja die ehrenamtlichen Leitungsteams, die bislang von der Jugendreferentin betreut wurden. In einer Form wie bisher könne die Arbeit auf diese Weise aber nicht fortgesetzt werden.

Ihre Jugendarbeit umstrukturieren möchte auch die Stadt. Einigkeit herrschte im Jugendhilfeausschuss über die Frage, dass man einen neuen Kinder- und Jugendförderplan brauche. Dabei möchte man gerne die Förderung, die bislang in die kirchlichen Jugendezentren des Kleeblatts floss, für neue bedarfsorientierte Projekte nutzen. Allerdings ist längst noch nicht sicher, ob diese Mittel angesichts der städtischen Haushaltslage frei gegeben werden.

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