Zum kleinsten Martinszug der Stadt formierten sich (v.l.) Milan, Liara und Daphne Schöps am Eschenweg. Auch ihr Rhodesian-Ridgeback Cuba bekam ein rot-leuchtendes Halsband.
Zum kleinsten Martinszug der Stadt formierten sich (v.l.) Milan, Liara und Daphne Schöps am Eschenweg. Auch ihr Rhodesian-Ridgeback Cuba bekam ein rot-leuchtendes Halsband. © Reinhard Schmitz
Corona in Schwerte

Der kleinste Martinszug der Stadt trotzt dem Spaßverderber Corona

Zwei Laternen tanzten sich am Mittwochabend durch die Dunkelheit an der Ruhr. Es war der kleinste Martinszug, den Schwerte je gesehen hat. Er brachte ein wenig Licht in dunkle Coronazeiten.

Alle Martinslaternen der Stadt wanderten zur großen Schau ins Ladenfenster von Bäcker Becker? Nicht ganz. Zwei Lichter wollten an die frische Luft. Man sah sie am Mittwochabend durch die Ruhrwiesen schaukeln, als die Sonne längst den Tag zu Bett gebracht hatte. An langen Stöcken baumelnd, trugen Kinderhände die Lichter Schritt für Schritt durch die Dunkelheit. „Laterne, Laterne – Sonne, Mond und Sterne“ singend, vertrieben sie jeden Anflug von Angstgefühlen beim wohl kleinsten Martinszug, den Schwerte je erlebt hat.

Hündin Cuba bekam ein leuchtendes Halsband

Martinslieder dazu schallten aus dem Handy

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Redakteur
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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