Sparkassen-Fusion

Die Sparkassen Dortmund und Schwerte gehen ab sofort gemeinsame Wege

Kleine Geldinstitute wie die Sparkasse Schwerte haben es in der aktuellen Wirtschaftslage schwer. Der deshalb notwendige Zusammenschluss mit der Dortmunder Sparkasse erfolgt am Mittwoch (1.6.).
Jörg Busatta, Ulrich Bartscher, Dirk Schaufelberger, Brigitte Mittrop und Peter Orth haben die Fusion der Sparkassen Schwerte und Dortmund vollzogen.
Jörg Busatta, Ulrich Bartscher, Dirk Schaufelberger, Brigitte Mittrop und Peter Orth haben die Fusion der Sparkassen Schwerte und Dortmund vollzogen. © Schaper

„Sparkasse Dortmund – Zweckverbandssparkasse der Städte Dortmund und Schwerte“, das ist der sperrige Name des Zusammenschlusses der beiden Geldinstitute. Dieser wurde zum Mittwoch (1.6.) rechtlich vollzogen. Die technische Fusion der beiden Häuser folgt am 24. und 25. September.

Mit einer Bilanzsumme von rund 11,7 Milliarden Euro ist die Sparkasse Dortmund laut einer Pressemitteilung eine der zwei größten Sparkassen in Westfalen-Lippe.

Ein neues Kapitel beginnt

Der Vorstandsvorsitzende Dirk Schaufelberger freut sich auf das neue Kapitel. „Die Fusion ermöglicht es uns, von den Stärken der jeweils anderen zu profitieren. Wir ergänzen uns in unseren Kompetenzen sehr gut.“ Gemeinsam mit seinen beiden Vorstandskollegen Jörg Busatta und Peter Orth leitet Dirk Schaufelberger die Sparkasse Dortmund.

Das Geschäftsgebiet der Sparkasse Dortmund erstreckt sich über die beiden Kommunen Dortmund und Schwerte, die zusammen eine Einwohnerzahl von rund 650.000 haben.

Die Sparkasse Dortmund hat damit einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent. „Durch den Zusammenschluss können wir unser Leistungsangebot erweitern“, sagt Dirk Schaufelberger. Ein Ziel sei deshalb, die Marktposition weiter auszubauen.

Immobilien als Leidenschaft

Ulrich Bartscher, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwerte, wird sich als Bereichsleiter Immobilienbeteiligungen ab sofort vollends seiner Leidenschaft, den Immobilien, widmen.

Seine ehemalige Vorstandskollegin Brigitte Mittrop leitet den Bereich Integration, der eine erfolgreiche Eingliederung der Schwerter Mitarbeiter in die

Sparkasse Dortmund sicherstellt.

Bis zur technischen Zusammenführung haben die Mitarbeitenden in den Filialen keinen Zugang auf die Daten des jeweils anderen Instituts. Deshalb können Kunden bis zum 24. September nur in ihrem jeweiligen Altinstitut persönliche

Services und Beratungen in Anspruch nehmen.

Neue Kontonummern kommen

Schwerter Kunden behalten zunächst ihre alte Kontonummer. Mit der technischen Umstellung wechseln dann diese Kontonummern und sie erhalten eine neue Girokarte.

Rechtzeitig vor dem technischen Zusammenschluss werden die Schwerter

Kunden alle relevanten Daten und Informationen postalisch

erhalten.

Offiziell als „als Dank für die Loyalität der Kunden“ hat sich die Sparkasse Dortmund dafür entschieden, bei einem Großteil der betroffenen Kunden ab

dem 1. Juni auf das durch Minus-Zinsen bedingte Verwahrentgelt zu verzichten. Die Sparkasse erhöht dazu den Freibetrag für Bestandskunden auf 500.000 Euro.

Durchblick am Mittwoch​

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