Bundestagswahl 2021

Diese Corona-Regeln gelten am 26. September in den Schwerter Wahllokalen

Am 26. September ist Wahltag. Die Wahllokale öffnen unter Corona-Bedingungen. Schon vorab zeigt sich: Der Anstieg bei den Briefwählern in Schwerte ist enorm.
Der Wahlbrief für die Bundestagswahl 2021 ist abgeschickt. Wer hingegen im Wahllokal wählen geht, muss einige Regelungen beachten. © Reinhard Schmitz

Wenn am 26. September die Bundestagswahl stattfindet, dann unter Umständen, unter denen sie vorher nie stattgefunden hat. Die Pandemie hat noch immer großen Einfluss auf das öffentliche Geschehen. Die Wahllokale bilden dabei keine Ausnahme – wie allerdings schon bei der Kommunalwahl 2020.

Deshalb ist am Wahlsonntag auf einiges zu achten. In den Schwerter Wahllokalen gelten keine Regelungen wie 3G oder 2G. Es besteht jedoch eine Maskenpflicht und es ist erwünscht, dass die Wählenden möglichst ihren eigenen Stift mitbringen. „Es sind aber auch Stifte in ausreichender Zahl vorhanden, die regelmäßig desinfiziert werden“, so Ingo Rous, Pressesprecher der Stadt Schwerte.

Was ist mit Maskenverweigerern?

Außerdem wird der Zugang zu den Lokalen reguliert. Mehr als drei Personen werden nicht eingelassen. Vor dem Betreten muss eine Desinfektion der Hände erfolgen.

Doch kommen auch hartnäckige Maskenverweigerer zu ihrem Wahlrecht, wenn sie vorab nicht die Möglichkeit zur Briefwahl genutzt haben? Die Corona-Schutzverordnung versucht da eine Brücke zu bauen. Wahlberechtigten, die gegen die Maskenpflicht verstoßen, soll „durch geeignete Maßnahmen des Wahlvorstands die Ausübung ihres Wahlrechts ohne Gefährdung anderer Personen ermöglicht werden“, heißt es in dem Text der Verordnung.

In der Praxis würde das bedeuten, dass dann alle Wartenden den Wahlraum verlassen müssen, damit der Maskenverweigerer oder die Maskenverweigerin allein wählen kann. Das entspricht der Regelung, die man auch schon zur Kommunalwahl im September 2020 hatte.

Enormer Anstieg bei der Briefwahl

Wer sich in Schwerte auf den Weg zum Wahllokal macht, sollte bedenken, wann der Andrang am größten ist. „Größere Andränge werden nach der Öffnung der Wahllokale erwartet. Sind Kirchen in der Nähe, verstärkt sich der Andrang nach dem Ende der Gottesdienste“, erklärt Rous. Auch nachmittags könne es zum Ende von Spaziergängen zu Stoßzeiten kommen, ebenso kurz vor dem Schließen der Wahllokale.

Wer das Wahllokal vermeiden will oder keine Zeit hat, nutzt die Möglichkeit zur Briefwahl. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Corona-Krise rechnen Wahlorganisatoren allerorts mit einem neuen Rekord bei der Briefwahl-Beteiligung. Das seien auch laut Stadt Schwerte deutlich mehr als zuletzt.

„Die Zahl liegt Stand heute bei 13.500“, sagt Rous. Bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr haben insgesamt 9.700 Menschen von der Briefwahl Gebrauch gemacht.