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Diese neue Pfarrerin kommt nach Schwerte

Claudia Bitter

Die evangelische Kirchengemeinde Schwerte bekommt neues Personal: Die Pfarstelle in der Gemeinde Villigst übernimmt Pfarrerin Claudia Bitter. Wir stellen die gebürtige Bielefelderin vor und verraten, wie die 52-jährige Pfarrerin sich die Arbeit in der Gemeinde vorstellt.

SCHWERTE

19.02.2017 / Lesedauer: 3 min
Diese neue Pfarrerin kommt nach Schwerte

Pfarrer Klaus Johanning (l.) begrüßte die neue Pfarrerin Claudia Bitter in der St.-Viktor-Kirche bei einem Probegottesdienst.

Mit zwei sehr guten Nachrichten hatte Pfarrer Klaus Johanning vor wenigen Tagen die evangelische Kirchengemeinde in der St.-Viktor-Kirche: „Im Sommer werden wieder alle Stellen besetzt sein.“ Denn sowohl die Pfarrstelle in der Gemeinde Villigst, die Pfarrerin Claudia Bitter übernehmen wird, als auch die Stelle im Seelsorgebezirk Nord, die Anne Heckel ab dem Sommer in Vollzeit übernehmen wird, werden dann besetzt sein. Seiner großen Erleichterung über diese Nachricht verlieh er mit einem „Halleluja“ und Augenzwinkern Ausdruck.

Als „zwei große Glücksfälle“ begrüßte Pfarrer Klaus Johanning die beiden neuen Pfarrerinnen, die mit den „exakten Qualifikationen genau hierhin passen“, in der Schwerter Gemeinde. Und das Interesse an der neuen Pfarrerin Claudia Bitter war groß: Die St.-Viktor-Kirche war voll besetzt. Wobei „neue“ Pfarrerin noch nicht ganz richtig ist. Denn entgegen der Erwartungen konnte Claudia Bitter nicht direkt nach dem Gottesdienst gewählt werden, da das Landeskirchenamt dem nicht zugestimmt hatte. Die Wahl sowie die Einführung finden deshalb in zwei Wochen, am 2. März, statt.

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Nichtsdestotrotz wurde die 52-jährige Pfarrerin in der Schwerter Kirchengemeinde herzlich willkommen geheißen. Die gebürtige Bielefelderin fand bereits im Vikariat ihren Weg nach Dortmund und ist seit 2004 Pfarrerin der Altenheimseelsorge Iserlohn. Daher ist ihr auch Schwerte nicht unbekannt. Claudia Bitter selbst bezeichnet sich als eine „alte Bekannte, die aus einer anderen Blickrichtung stammt.“

Wechsel mit größerer Umstellung verbunden

Denn seit 2006 ist sie auch für das Johannes-Mergenthaler-Haus und das Klara-Röhrscheidt-Haus zuständig und hielt zudem immer mal wieder Vertretungsgottesdienste in Schwerte. Dennoch ist dieser Wechsel auch mit einer größeren Umstellung verbunden und gleichzeitig mit neuen Aufgabenfeldern versehen. „Als Gemeindepfarrerin hat man ganz andere Aufgaben“, blickt Bitter mit freudiger Erwartung auf ihre zukünftigen Aufgaben.

Dabei hat sie konkret den Konfirmandenunterricht im Blick: „Ich kann jetzt auch wieder Konfirmandenunterricht geben, was ich lange nicht machen konnte. Das hat mir auch ein bisschen gefehlt.“ Gespannt sei sie darauf, wie die „Jugendlichen sich in den vergangenen zehn Jahren verändert haben.“

Vergissmeinnicht-Gottesdienste werden weitergeführt

„Ich möchte an das anknüpfen, was ich jetzt schon mache“, berichtet Claudia Bitter über ihre zukünftigen Pläne. Dazu gehöre auch der Seniorenausschuss. Weiterführen wird sie ebenso die beliebten Vergissmeinnicht-Gottesdienste für Menschen im höheren Alter, die sie bereits seit eineinhalb Jahren hält. „Gerade für Menschen, die einfach mal einen schlichten, klassischen Gottesdienst hören möchten“, böten sich diese Gottesdienste an.

So sind ab dem Sommer wieder alle Pfarrstellen in der evangelischen Gemeinde besetzt und die Gemeindemitglieder dürfen sich auf zwei motivierte, „neue“ Pfarrerinnen freuen.

 

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