Drei Mieter mussten ihre Wohnungen verlassen

Nach Wasserschaden

Drei Wohnungen eines Hauses am Robert-Koch-Platz sind wegen eines am Montag aufgetretenen Wasserschadens derzeit nicht bewohnbar - die Mieter wurden ausquartiert. Die Stadt hat die Wohnungen gesperrt. Ein Statiker muss sagen, wie es weitergeht.

SCHWERTE

von Von Michael Schnitzler

, 17.09.2013, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
In dem Haus am Robert-Koch-Platz kam es vermutlich zu einem Wasserrohrbruch.

In dem Haus am Robert-Koch-Platz kam es vermutlich zu einem Wasserrohrbruch.

Laut Stadtsprecher Carsten Morgenthal war zwischen Sonntagnachmittag und Montagmittag im zweiten Stockwerk des viergeschossigen Hauses ein Waschmaschinenanschluss geplatzt. Unbemerkt. Die Vermieterin sagt, dass die Versicherung die genaue Ursache des Wasserschadens noch klären müsse.Das Wasser bahnte sich vom zweiten Stock den Weg nach unten: In den Wohnungen in der ersten Etage und im Erdgeschoss hat es Augenzeugen zufolge geradezu von der Decke geregnet. Ein Feuerwehr-Sprecher berichtete von "enormen Wassermassen". Von der Decke in der Erdgeschoss-Wohnung sind Teile der sogenannten Spalierdecke - einer Holzdecke verfüllt mit einer Schüttung - abgefallen.  

Die Bauordnung entschied schließlich, die drei betroffenen Wohnungen zu sperren - alle anderen Wohnungen sind weiterhin bewohnbar. Die betroffenen drei Mieter wurden abends an der Tür von ihrer Vermieterin empfangen und über den Wasserschaden informiert. Laut Stadtsprecher Carsten Morgenthal sind die Mieter privat oder in Pensionen untergekommen. Am Dienstag durften sie noch einmal kurz in ihre Wohnungen, um einige Habseligkeiten zu holen.  

Wann die Stadt die Wohnungen wieder freigibt, sei noch unklar, sagt Stadtsprecher Morgenthal. Ein Statiker müsse erst der Vermieterin bescheinigen, dass die aufgeweichten Decken in ihrer Substanz noch in Ordnung sind. Auch ein Elektriker müsse her, um die Funktionsfähigkeit der Anschlüsse in den drei Wohnungen zu prüfen. 

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