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DVB-T-Umstellung: Drückerkolonnen in Schwerte

Verbraucherzentrale warnt

Am 29. März wird das Antennenfernsehen DVB-T auf eine neue Übertragungstechnik umgeschaltet: DVB-T2 HD. Manche Schwerter sind wegen der Umstellung verunsichert. Das machen sich derzeit Vertreter von Unitymedia zunutze: In Drückerkolonnen sind sie in der Stadt unterwegs.

SCHWERTE

, 06.03.2017 / Lesedauer: 2 min

Bereits am Freitagabend waren mehrere Vertreter des Kabelnetzbetreibers im Innenstadtbereich unterwegs – laut Angelika Weischer von der Verbraucherzentrale konnten sich die sogenannten Drückerkolonnen als Mitarbeiter ausweisen. „Den Leuten wurde gesagt, dass sie künftig nicht mehr fernsehen können, wenn sie jetzt nicht auf ein neues Angebot eingehen“, erklärt Weischer. Dies hätten ihr mehrere Schwerter so geschildert.

Tipp: 14-tägige Rücktrittsfrist nutzen

Sollten Leute auf das Angebot der Vertreter eingegangen sein und sich im Nachhinein darüber ärgern, verweist die Leiterin der Verbraucherzentrale Schwerte auf die 14-tägige Rücktrittsfrist.

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Weischer berichtet auch von einem anderen Fall mit einer Drückerkolonne: „Einer älteren Dame wurde ein Komplettpaket mit Internet, Telefon und HD-Fernsehen angedreht. Dabei hat die Dame nicht einmal einen Computer.“

Haustürvertrieb ist für Unitymedia gängiges Mittel

Der Kabelnetzbetreiber indes verweist auf Anfrage auf eine gängige Praxis, wie Pressesprecher Helge Buchheister erklärt: „Grundsätzlich ist der Haustürvertrieb ein etabliertes Mittel zur Kundengewinnung. Im Rahmen verschiedener Vertriebskooperationen arbeitet Unitymedia sowohl mit Inhouse-Mitarbeitern als auch mit externen Partnern und Agenturen zusammen.“

Ob es sich in diesem Fall aber wirklich um Unitymedia-Mitarbeiter handelte, konnte Buchheister nicht bestätigen. 

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