Die Metalltafel „Gymnasium Garenfeld“ am Eingang ist abgeschraubt. Nachdem die Direktorenvilla schon früher den Besitzer gewechselt hatte, ist jetzt auch der Rest der Schule verkauft.
Die Metalltafel „Gymnasium Garenfeld“ am Eingang ist abgeschraubt. Nachdem die Direktorenvilla schon früher den Besitzer gewechselt hatte, ist jetzt auch der Rest der Schule verkauft. © Reinhard Schmitz
Debatte über Investor

Eigentumswohnungen statt Internat – das führt zu Zoff im Dorf

Ein Investor will im Gymnasium Garenfeld 25 Wohnungen einrichten. Im Dorf wird dagegen Stimmung gemacht. Dabei blitzt sogar offener Rassismus durch. Die Stadt Hagen bremst die Umbaupläne.

Nach dem Abitur 2017 war Schluss: Das private Gymnasium in Hagen-Garenfeld musste aus wirtschaftlichen Gründen schließen. Bereits sieben Jahre zuvor hatte man sich vom Internatsbetrieb getrennt. Jetzt will ein Investor das ehemalige Internat zu Eigentumswohnungen umbauen. Das führt zu großem Aufruhr im Dorf. Die hitzige Debatte ist nicht gerade frei von Rassismus.

Der Kaufpreis lag „knapp unter einer Million Euro“

Für Umbau in Wohnungen ist ein Bauantrag erforderlich

Die Stadt Hagen möchte die Schulgebäude am liebsten abreißen

Stiftung muss mit dem Verkaufserlös vor allem Schulden tilgen

Über den Autor
Redakteur
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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