Öffentliche Präsenz nach dem Hochwasser? Das war zu wenig, Herr Axourgos

rnMeinung

Was macht in diesen Tagen eigentlich Bürgermeister Dimitrios Axourgos, fragt sich unsere Autorin. In Sachen Hochwasser zeigt er kaum bis keine öffentliche Präsenz. Das ist zu wenig.

Schwerte

, 22.07.2021, 08:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Anmerkung der Redaktion: Sie lesen weiter unten eine korrigierte Fassung dieses Kommentars. In einer ersten Version schrieben wir, dass Bürgermeister Dimitrios Axourgos das Elsebad bislang nicht besucht hat. Das war so nicht richtig. Laut Elsebad war er am Montag (19. Juli) zu Besuch, um sich vor Ort einen Eindruck zu machen. Mit diesem Fehler gehen wir offen um und wir bitten Herrn Axourgos, ihn zu entschuldigen.

Während eines redaktionellen Termins vor Ort am Donnerstag (15. Juli) hieß es vonseiten des Elsebades, es sei schade, dass der Bürgermeister bislang nicht da war, dies haben wir in einem Bericht am 15. Juli so veröffentlicht. Während eines Termins am Montagmittag (19. Juli) waren wir noch einmal im Elsebad. Auch bis zu diesem Zeitpunkt war Herr Axourgos noch nicht im Bad. Am Nachmittag dann habe er sich ein Bild von der Zerstörung gemacht, heißt es.

Wir hätten vor Veröffentlichung dieses Kommentars noch einmal genauer hinschauen müssen; dass wir das nicht getan haben, tut uns leid und dafür entschuldigen wir uns.

Eine Kritik am Umgang mit dem Hochwasser aber bleibt. Nicht, weil wir pauschal Kritik an Herrn Axourgos üben wollen, wie es in einigen Facebook-Kommentaren zu lesen ist, sondern weil die Aufgabe eines Amtsträgers ist, Präsenz zu zeigen – direkt vor Ort und ja, auch in den Medien. Und das vor allem nach einem Unwetter, wie es Schwerte lange nicht erlebt hat. Um dem Elsebad Mut zuzusprechen, aber eben nicht nur dem Elsebad, sondern allen Bürgern in dieser Stadt, die am 19. Juli nicht bei dem Termin selbst vor Ort waren.

Den Vorwurf, dass die Autorin dieses Kommentars sich an dieser Stelle pauschal gegen Behörden oder eben Herrn Axourgos stellt, weist sie konsequent zurück. So erschien beispielsweise am 2. Juli ein Kommentar zur Demonstration vor dem Rathaus gegen den Neubau der TFG. Die Rhetorik, die hier gegen Herrn Axourgos verwendet wurde, wurde in diesem Kommentar kritisiert. Wir kommentieren nicht einseitig, sondern stets mit Bedacht. Der Kommentar vom 2. Juli kann hier noch einmal nachgelesen werden.

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